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Ethereum erst auf $2K, dann $10K? Kann Ethereum so steigen wie BTC?

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Seit Tagen brennen die Krypto-Märkte regelrecht. Ob extreme Anstiege oder plötzliche Abstürze – alles scheint möglich, nur kein Stillstand. So auch bei Ethereum. Erst vor wenigen Tagen ist es der zweitplatzierten Kryptowährung gelungen, sich von 800 Dollar aus erst über die magische Grenze von 1.000 Dollar, dann 1.200 Dollar zu bewegen.

Das Allzeithoch war in greifbarer Nähe, viele Analysten hatten von ETH bereits erwartet, den Höchststand im Zuge von Bitcoins parabolischer Rallye zu übersteigen.

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Erst gestern noch konnte Ethereum einen Anstieg von 68% in den letzten sieben Tagen verzeichnen. Dann hat es der Preis geschafft, in etwas mehr als einer Stunde von $1.225 auf rund $1.280 zu klettern.

Das ist nur einen Hauch entfernt vom bisherigen Allzeithoch bei $1.432. Dann ist Bitcoin übers Wochenende abgestürzt und auf Tiefststände von 33.000 Dollar getaumelt (wir berichteten). Aktuell sieht BTC wieder stark aus und scheint sich darauf vorzubereiten, die jüngsten Verluste wieder auszulöschen – doch was gilt diesbezüglich für Ethereum?

Institutionen erwärmen sich für Ethereum

ETH musste in den letzten 24 Stunden zwar einen Rückgang von rund 18% hinnehmen und notiert derzeit bei 1.041 Dollar – ein enormer Rückgang von den jüngsten Höchstständen. Mittel- bis langfristig ist Ethereum verschiedenen Analysten zufolge aber optimal positioniert, um gegenüber Bitcoin in puncto Performance massiv aufzuholen.

Der prominente Makro-Investor Dan Tapiero beispielsweise glaubt, dass Ethereum bereit ist zu steigen, da sich eine Welle institutioneller Anleger für die zweitgrößte Kryptowährung erwärmt.

In einem Interview erklärt Tapiero, dass die Krypto-Pläne des großen US-Finanzunternehmen Northern Trust ein Zeichen dafür sein könnte, dass institutionelle Investoren sich jetzt ETH zuwenden:

“Die Tatsache, dass Northern Trust, eine sehr behäbige, sehr traditionelle Depotbank, herausgekommen ist und gesagt hat, dass sie Kryptowährungen verwahren werden. Nun, sie haben 13 Billionen Dollar an Vermögenswerten in der Verwahrung und 1,3 Billionen Dollar an verwalteten Vermögenswerten, und was könnte also passieren? Sie verwahren also Bitcoin und Ethereum, also denke ich, dass, wenn wir anfangen, das zu sehen, Ethereum weiter steigen könnte, und wieder hat Ethereum Bitcoin dieses Jahr übertroffen und es gibt eine Menge Raketentreibstoff dort…“

Tapiero zufolge ist Ethereum kein digitales Gold, es „ist etwas völlig anderes…“. Und wenn Northern Trust Bitcoin und Ethereum ins Angebot nimmt, so bedeute das laut Tapiero, dass sie Kunden haben, die nicht nur Bitcoin, sondern auch Ethereum kaufen wollen. Und das ist enorm bullish für die ETH-Preisentwicklung.

Letztes Update: Montag, 11. Januar 2021

Quelle: coincierge.de

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