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Bearishe Bitcoin-Analyse von JPMorgan: Droht doch ein neuer Bärenmarkt?

Nach Bitcoins jüngstem Anstieg auf über 38.000 Dollar erwarten viele Branchenbeobachter einen weiteren Push über $40K. JPMorgan Chase, die größte Bank der USA, glaubt allerdings nicht daran. Einer neuen Analyse zufolge droht sogar ein neuer Bärenmarkt.

Bitcoin-Dominanz zu niedrig

Während Bitcoins anhaltendem Seitwärtstrading wechseln sich immer wieder bearishe, bullishe und neutrale Analysen ab. Jederzeit kann das Momentum vom einen Extrem zum anderen wechseln – die Geschichte der Kryptowährungen ist voll von massiven und plötzlichen Pumps (Anstiegen) oder Dumps (Abstürzen).

Erst diese Woche fiel der Bitcoin-Preis auf knapp über 30.000 Dollar. BTC konnte sich allerdings über $30k halten und sah kurze Zeit später eine starke Erholung. Aktuell notiert BTC bei 37.250 Dollar – bezogen auf die Woche ein leichtes Plus von 1%.

Die Kryptowährung Nummer 1 zeigt Anzeichen von Stärke und scheint bereit, sich wieder über 40.000 Dollar zu bewegen (wie einige Analysten vermuten). Doch Banken-Gigant JP Morgan warnt nun: Bitcoins Preisaktion der letzten Wochen („Backwardation“) deutet auf einen kommenden Bärenmarkt hin.

Die Strategen der Bank unter der Leitung von Nikolaos Panigirtzoglou schreiben:

„Wir glauben, dass die Rückkehr zur Backwardation in den letzten Wochen ein negatives Signal ist, das auf einen Bärenmarkt hindeutet.“

Sie warnen, dass der Bitcoin-Crash von über 50.000 Dollar im Mai eine “ungewöhnliche Entwicklung“ und ein Zeichen dafür sei, wie „schwach die Bitcoin-Nachfrage von institutionellen Anlegern im Moment ist“.

Altcoin-Boom bremst Bitcoin aus

Zwar betonen On-Chain-Analysten, dass große Marktteilnehmer mit mehr als 1.000 BTC pro Wallet derzeit intensiv Bitcoin akkumulieren. In der JPMorgan-Analyse wir jedoch auf die Schwäche des Bitcoin-Futures-Marktes verwiesen: Der sei ein Echo des brutalen, anhaltenden 2018er-Bärenmarktes.

Durch den Altcoin-Boom, bei dem sogar die Meme-Kryptowährung Dogecoin (DOGE, zu kaufen bei Libertex) um zigtausend Prozent gestiegen ist, ging Bitcoins Dominanz in die Knie. Bei der Bitcoin-Dominanz handelt es sich um einen Wert, der deutlich macht, wie groß Bitcoins Anteil an der Gesamtkapitalisierung der Krypto-Märkte ausfällt.

Zu Beginn des Jahres lag Bitcoins Dominanz noch bei rund 70%. Mittlerweile ist sie auf knapp 40% gesunken, da Trader und Kleinanleger massiv Kapital in alternative Kryptowährungen wie beispielsweise Dogecoin (DOGE), Solana (SOL), Cardano (ADA), Binance Coin (BNB) oder Polygon (MATIC) verschoben haben. Und genau das ist laut JPMorgan der Stolperstein, der den Bull-Run zum Erlahmen gebracht hat: Wie die Analysten schreiben, müsse Bitcoins Dominanz womöglich erst wieder über 50% erreichen, damit die Krypto-Rallye weitergehen und Bitcoin neue Höchststände erreichen kann.

Doch trifft das wirklich zu – oder handelt es sich hierbei um den gezielten Versuch, BTC-Investoren abzuschütteln? Einer der bekanntesten Krypto-Trader, AngeloBTC, legt das nahe. Der Kolumbianer zeigt auf Twitter das Bild eines Kindes, das sich die Ohren zuhält. Dazu schreibt er:

„Wenn die Banker versuchen, mich davon zu überzeugen, dass es ein Bärenmarkt ist, um meine Kryptowährungen zu stehlen.“

When the bankers try to convince me it’s a bear market to steal my crypto: pic.twitter.com/sLGKICsZ5a

— AngeloƉOGE (@AngeloBTC) June 9, 2021

Eine Quelle: btc-echo.de

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