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Goldman Sachs COO: Bitcoin-Akzeptanz wird „explodieren“

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Nach Aussage eines Goldman-Sachs-Vorstandes ist die Investmentbank zunehmend Bitcoin-bullish. Doch letzte Zweifel sind noch nicht ausgeräumt.

Unter Goldman-Sachs-Kunden setzt man vermehrt auf Bitcoin. Aus einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters geht hervor, dass die US-Investmentbank seit geraumer Zeit in Sachen Kryptowährungen starken Auftrieb gewinnt. Nach Aussage von Chief Operating Officer (COO) John Waldron ist die Kundennachfrage nach Bitcoin und Co. auf dem steigenden Ast. Man versuche dem gesteigerten Interesse gerecht zu werden, müsse aber darauf achten, alle regulatorischen Auflagen einzuhalten. Das sei nicht immer ganz einfach.


Nicht zuletzt sei für das gesteigerte Interesse an digitalen Werten sowie Online-Handel auch die COVID-19-Pandemie verantwortlich. Schließlich haben die Menschen dieser Tage viel mehr Zeit für experimentelle Investments und Online-Shopping. Es sei nicht davon auszugehen, dass sich dieser Trend alsbald erschöpfe, so der Goldman-Vorstand. Im Gegenteil: Bei Goldman Sachs rechne man mit einer “Explosion” an Nachfrage nach digitalen Werten wie Bitcoin.

Die Pandemie war ein wesentlicher Beschleuniger. Es steht für uns außer Frage, dass es mehr Handel mit digitalem Geld geben wird.

John Waldron

Zuletzt hatte die New Yorker Investmentbank seinen Bitcoin Trading Desk wieder in Betrieb genommen. Kunden können seit Anfang März dieses Jahres somit wieder BTC-Derivate wie Futures und Forwards handeln. Einer kürzlich unter Goldman-Kunden durchgeführten Studie zufolge seien bereits 40 Prozent der Anleger in Kryptowerte investiert. Außerdem förderte die Studie eine erstaunlich bullishe Grundhaltung der Goldman-Anleger zutage. 76 Prozent der Befragten sehen den BTC-Jahresabschlusskurs zwischen 40.000 und 100.000 US-Dollar. Immerhin 22 Prozent rechnen sogar mit Kursen jenseits der 100.000 USD. Da ist es kein Wunder, dass Waldron von einer “Explosion” an Krypto-Nachfrage spricht.

Goldman plagen dennoch Zweifel

Goldman Sachs und Bitcoin – das war bisweilen ein ambivalentes Verhältnis. Zuletzt hatte man sich in Reihen der US-Großbank an der notorischen Volatilität von Bitcoin gestoßen. Bitcoin sei zwar “gereift” aber noch zu wenig preisstabil, so Global Head of Commodities Research Jeff Currie. Damit die Kryptowährung erwachsen werden kann, müssen mehr institutionelle Anleger in den Markt einsteigen.

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Der Schlüssel zur Schaffung einer Art von Stabilität auf dem Markt ist es, eine Erhöhung der Beteiligung von institutionellen Anlegern zu sehen und im Moment ist diese klein.

Jeff Currie

Ob die institutionelle Nachfrage nach BTC und Co. wirklich noch so klein ist, ist allerdings fraglich. Schließlich erreichen uns wöchentlich Nachrichten über den Einstieg kapitalkräftiger Anleger in den Krypto-Markt. So gründete etwa das norwegische Energieunternehmen Aker ASA ein Tochterunternehmen, das sich auf Bitcoin fokussiert.

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Quelle: btc-echo.de

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