Blockchain

Krisenresistent: Schweizer Crypto Valley wächst und wächst

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Krise? Nicht im Crypto Valley. Die europäische Krypto-Wiege hat während der Pandemie eine steile Wachstumskurve hingelegt und dabei die Weichen für die Post-Corona-Ära gestellt.

Das Crypto Valley gilt als Knotenpunkt der europäischen Blockchain-Industrie. Führende Unternehmen haben sich in den vergangenen Jahren vornehmlich im Schweizer Kanton Zug angesiedelt und den Ort zu einem Krypto-Ballungszentrum gemacht. Auch die Corona-Krise konnte der Region nichts anhaben. Im Gegenteil: Das Crypto Valley hat auch im vergangenen Jahr am Wachstumskurs festgehalten.

Crypto Valley blüht auf


Zu dem Schluss kommt der neueste Top 50 Report von CV VC (Crypto Valley Venture Capital) in Zusammenarbeit mit PwC. Demnach ist die Anzahl der Blockchain-Unternehmen in der Schweiz und Liechtenstein zwischen Juli 2020 und Februar 2021 um 4,4 Prozent von 919 auf 960 gestiegen. Damit einhergehend ist auch die Beschäftigungszahl angestiegen. Insgesamt 5.184 Personen sind dem Bericht nach bereits im Blockchain-Sektor tätig, ein Anstieg von 8,5 Prozent.

Darüber hinaus hat die Marktbewertung der 50 größten Unternehmen einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht. Lag die Unternehmensbewertung noch im Sommer vergangenen Jahres bei 37,5 Milliarden US-Dollar, ist sie auf mittlerweile 254,9 Milliarden US-Dollar angestiegen. Eine Wachstumsrate von 680 Prozent.

Bei elf der 50 größten Unternehmen handle es sich um “Unicorns mit einer Marktbewertung von jeweils über einer Milliarde US-Dollar”. Darunter fallen die gemeinnützigen Stiftungen der größten Blockchain-Protokolle: Ethereum, Cardano, Polkadot, Aave, Cosmos, Solana, Tezos, Dfinity, Near, Nexo und Diem (ehemals Libra).

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Mathias Ruch, CEO und Gründer der Zuger Investmentgesellschaft CV VC, findet entsprechend euphorische Worte:

Nachdem wir mit gewissen Befürchtungen im März 2020 in die Corona-Krise eingestiegen sind, sehen wir nun zuversichtlich in die Zukunft. Die positive Entwicklung hat sich bereits im September abgezeichnet. Weiterhin werden neue Startups gegründet und weiterhin entscheiden diese sich für das Crypto Valley. Das freut uns sehr und bestätigt eindrücklich die Stärke unseres Blockchain-Ökosystems.

Krypto-Triebfeder Schweiz

Der Bericht unterstreicht die Sonderstellung der Schweiz bei der Adoption dezentraler Finanztechnologien. Während sich andere europäische Jurisdiktion nach wie vor schwertun mit dem “Krypto-Neuland”, haben die Schweizer Gesetzgeber über die Jahre ein Blockchain-freundliches Klima geschaffen, in dem innovative Projekte nicht durch Regularien ausgebremst, sondern konsequent gefördert werden.

So ziehe es immer mehr FinTechs und Krypto-Dienstleister in die Finanzoase, die die “Einführung von digitalen Vermögenswerten, Kryptowährungen und der dezentralen Infrastruktur” vorantrieben. Diese profitieren nun von einer steigenden Akzeptanz unter institutionellen Investoren. Dabei steht die Blockchain-Branche im Crypto Valley für den Verfasser des Berichts Ralf Kubli noch erst am Anfang einer Blüteperiode.

Mit der neu eingeführten Blockchain-Gesetzgebung verfügt die Schweiz über eine der weltweit fortschrittlichsten Blockchain-Gesetzgebungen und hat damit ein starkes und solides Fundament für das Prosperieren des Crypto Valley – auch in schwierigen Zeiten – geschaffen. Zudem hat die Corona-Pandemie gezwungenermaßen die Digitalisierung beschleunigt, wovon die Blockchain-Technologie stark profitierte. Wir rechnen damit, dass es weitere Unternehmer und Investoren ins Crypto Valley ziehen wird.

Schon jetzt seien “viele der führenden Blockchain-Protokoll-Entwickler” in der Schweiz beheimatet. Die Strahlkraft führe schließlich dazu, “dass die globale Ausstrahlung der Schweiz als Blockchain-Ökosystem und die Attraktivität des Crypto Valley für Unternehmer, Forscher und Investoren stark zunimmt”. Auch für die Nach-Corona-Zeit hat sich der Krypto-Finanzstandort somit bestens aufgestellt.

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Quelle: btc-echo.de

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