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PayPal investiert in Bitcoin-Steuer-Start-up TaxBit

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PayPal investiert in das Steuer-Start-up TaxBit. Damit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag, um das steuerliche Chaos im Krypto-Sektor aufzulösen.

Der Zahlungsdienstleister PayPal hat einen Narren an Bitcoin gefressen. Nachdem das Unternehmen seinen US-Kundinnen und -Kunden seit Ende letzten Jahres den Kauf, Verkauf und die Verwahrung von BTC sowie einigen Altcoins gewährt, greift PayPal nach weiterer Marktmacht im Krypto-Sektor.


Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, investiert PayPals Venture-Capital-Tochter in TaxBit, ein in Salt Lake City ansässiges Unternehmen, das sich auf die Besteuerung von Kryptowährungen wie Bitcoin spezialisiert hat. Mit welcher Summe sich PayPal engagiert hat, ist nicht bekannt.

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Neben dem Zahlungsdienstleister steigen auch andere namhafte Unternehmen aus dem Krypto-Sektor bei TaxBit ein. Darunter Coinbase und Winklevoss Capital.

TaxBit ist Urheber einer Software, die die Steuer-Compliance für Krypto-Geschäfte automatisiert. Das Unternehmen aus Utah nimmt mit TaxBit Consumer Kleinanlegern die steuerlichen Kopfschmerzen, bietet mit TaxBit Enterprise aber auch Krypto-Unternehmen ein maßgeschneidertes Produkt.

Unterdessen kennt die Nachfrage unter PayPal-Nutzerinnen und Nutzern nach Bitcoin kein Halten mehr. Seit der Zahlungsdienstleister den Service im November 2020 freigeschaltet hat, geht das Handelsvolumen steil nach oben. Am heutigen 11. Januar übersteigt das Volumen erstmals 168 Millionen US-Dollar (USD). Zum Vergleich: Vor der Kooperation mit PayPal hatte die Börse Volumina um etwa 20 Millionen USD geschrieben.

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Handelsvolumen auf itBit. Seit November kooperiert die Börse mit PayPal.

PayPal befeuert den Retail-Bull-Run

Aufgrund seiner niedrigen Schwellen, in Bitcoin und Ether (ETH) zu investieren, dürfte sich PayPal zu einem wichtigen Treiber der Krypto-Adoption mausern. Bemerkenswert ist überdies, dass das itBit-Volumen Allzeithochs schreibt, während der Gesamtmarkt eine nicht unerheblich Korrektur durchläuft. In anderen Worten: Retail-Investoren lechzen nach günstigen Satoshis und kaufen den Dip.

Die auf PayPal erstandenen BTC werden allerdings nicht physisch ausgeliefert. Sie sind zwar 1-zu-1 durch den Kryptoverwahrer Paxos besichert, die Private Keys finden allerdings nicht den Weg in die Investorenhände. Schließlich erlaubt PayPal das Abheben von BTC nicht. Man ist geneigt, auf das Bitcoin-Bonmot „Not your keys; not your coins“ hinzuweisen.

Dass PayPals Bitcoin-Integration einen Steuer-Albtraum nach sich ziehen könnte, hatte seinerzeit auch Werner Hoffmann von Pekuna antizipiert. Pekuna hilft hierzulande, etwas Licht in das Dunkel der steuerlichen Handhabe von Bitcoin-Veräußerungsgewinnen zu bringen.

Für Bitcoin und Co. gilt indes die Grundregel, dass Veräußerungsgewinne mit BTC und Co. nur dann zu versteuern sind, wenn sie weniger als ein Jahr gehalten werden. Zudem gibt es eine Freigrenze von 600 Euro.

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Quelle: btc-echo.de

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