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Außer Rand und Band

Die Preisentwicklung bei Silber sorgt gegenwärtig für viel Gesprächsstoff an den Finanzmärkten. Das Edelmetall scheint im wahrsten Sinne des Wortes außer Rand
und Band geraten zu sein. Während wir vom Ausbruch auf der Oberseite als solches nicht sonderlich überrascht waren, denn die Anzeichen mehrten sich in den letzten Wochen bekanntlich dahingehend,
sorgte die Vehemenz und die hohe Dynamik des Ausbruchs dann doch für eine gewisse Überraschung. Unsere zuletzt an dieser Stelle skizzierten Bewegungsziele wurden förmlich überrannt und
pulverisiert. 

Rückblick. So hieß es in der letzten Kommentierung an dieser Stelle unter anderem „[…] In der Folgezeit hielt sich das Edelmetall an den charttechnischen Fahrplan und durchbrach die Zone 18,0 /
18,3 US-Dollar. Der Weg in Richtung 19,0 US-Dollar war damit frei. Silber hielt den Druck auf der Oberseite hoch und knackte schließlich auch das Niveau des Februar-Hochs. Damit steht die Tür in
Richtung der psychologisch relevanten 20 US-Dollar-Marke derzeit weit offen. Der untere 5-Jahres-Chart bringt mit dem Bereich von 21,1 US-Dollar aus dem Jahr 2016 ein weiteres potentielles
Bewegungsziel ins Spiel. […]“

Sowohl die vermeintlich psychologisch relevanten 20,0 US-Dollar als auch das Hoch aus dem Jahr 2016 bei 21,1 US-Dollar stellten keine ernsthaften Bewährungsproben dar. Silber schwang sich mühelos
auf und markierte mit knapp 23,3 US-Dollar kürzlich ein neues 52-Wochen-Hoch. Wir dürfen mittlerweile einen 10-Jahres-Chart auf Monatsbasis bemühen, um die aktuelle Situation adäquat
einzuordnen. 

Nachdem Silber zwischenzeitlich auch den Bereich von 22+ US-Dollar überspringen konnte, steht nun die Tür in Richtung 25,0 / 26,3
US-Dollar weit offen. Nichtsdestotrotz gilt es auch, die überkaufte Lage der Bewegung zu thematisieren, die unter anderem durch die veritable Fahnenstange „ein Gesicht“ bekommen hat. 

Mit Gewinnmitnahmen ist demnach durchaus zu rechnen. Wichtig ist nur, dass sich etwaige Rücksetzer oberhalb von 21,1 US-Dollar abspielen. Auch ein Test der 20er Marke wäre unter bullischen Aspekten
noch zu tolerieren. Nur darunter sollte es nicht mehr gehen, anderenfalls muss die Lage neu bewertet werden. Dass Silber mit seiner Rally derzeit auch den Goldpreis in den Schatten stellt, verdeutlicht das aktuelle Gold-Silber-Ratio, das sich mittlerweile auf knapp 84 reduziert hat. Zum Zeitpunkt unserer letzten
Kommentierung an dieser Stelle betrug es noch 94. Noch im Frühjahr dieses Jahres notierte es deutlich im dreistelligen Bereich. Das aktuelle Gold-Silber-Ratio liegt trotz des deutlichen Rückgangs
noch immer über dem langjährigen Mittelwert. Insofern gibt es unter diesem Aspekt noch immer Spierlaum für die Aufwärtsbewegung bei Silber.

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Quelle: wallstreet-online.de

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