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„Finanztest“ über den Smartbroker: „Da kann keiner der ‚klassischen‘ Anbieter mithalten“

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So kostet beispielsweise das „Aktiv-Depot“ der Berliner Volksbank in einer Beispielrechnung der renommierten Fachzeitschrift „Finanztest“ 697 Euro pro Jahr. Deutlich günstiger geht es mit dem
Smartbroker,
der für das „große Musterdepot“ gerade einmal 18 Euro verlangt. Heißt im Klartext: Wer wechselt, kann pro Jahr mehrere hundert Euro sparen – und zwar ohne Einbußen bei Auswahl oder Service.

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Die Redakteure der „Finanztest“ (das Magazin gehört zur bekannten Marke „Stiftung Warentest“) haben die Preiselisten von neun bundesweit tätigen Filialbanken, 13 regionalen Angebote von Sparkassen
und Genossenschaftsbanken sowie 13 Direktbanken und Online-Broker in einer umfangreichen Studie (Ausgabe 11/2020) untersucht. Das Ergebnis der unabhängigen Jury: „Bei allen Musterdepots setzte sich
der Smartbroker an die Spitze. Wertpapierkäufe kosten pauschal 4 Euro, über andere Handelsplätze sind Orders zum Teil noch billiger oder sogar kostenlos“. Mit Blick auf andere Broker
schreibt die „Finanztest“: „Da kann keiner der ‚klassischen‘ Anbieter mithalten.“

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Tatsächlich fallen im Ranking vor allem die namenhaften Banken negativ auf. So kostet beispielsweise das „Klassikdepot“ der Commerzbank in der eingangs beschriebenen Beispielrechnung 757 Euro pro
Jahr. Der Warenkorb für das „mittelgroße Musterdepot“ ist sogar noch teurer. Kunden der Commerzbank müssen laut „Finanztest“ mit 822 Euro pro Jahr rechnen. Das „mittelgroße Musterdepot“ beinhaltet
Vermögenswerte in Höhe von 50.000 Euro, verteilt über 13 Positionen. Dazu kommen zwölf Orders über 6.000 und 2.500 Euro.

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Zum Vergleich: Die Gebühren für den Smartbroker belaufen sich in der gleichen Modellrechnung auf nur 55 Euro. Die Differenz (und damit das Sparpotenzial der Anleger) beläuft sich also auf stolze 767 Euro.
Bei einem Wechsel von der Berliner Volksbank sind sogar 831 Euro möglich. Kunden der Hypovereinsbank können jährlich bis zu 627 sparen und wer bislang ein „Privatdepot Comfort“ bei der Deutschen
Bank besitzt, zahlt beim Smartbroker für den gleichen Warenkorb 586 Euro weniger.
 

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Angesichts dieses Preisgefälles dürfte das deutliche Fazit der „Finanztest“ nicht überraschen: „Bei den Filialbanken und Sparkassen ist […] vieles noch wie früher. Kunden zahlen meist nicht nur
jährliche Gebühren für ihren Wertpapierbestand, sondern rund 1 Prozent der Ordersumme für jeden Kauf oder Verkauf.“ Doch auch die aufstrebenden Online-Broker sind oft alles andere als preiswert.
Maxblue, Consors, Comdirect, ING, S-Broker und Flatex kommen in der Modellrechnung für das „große Musterdepot“ auf Gebühren zwischen 100 und 184 Euro. Damit sind die Online-Broker zwar
günstiger als die alteingesessenen Großbanken aus Frankfurt, aber immer noch (bis zu) zehnmal so teuer wie der erst im Dezember 2019 gestartete Smartbroker.

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Wie kommen diese Preise zustande? Smartbroker-Vorstand Thomas Soltau kennt die Antwort: „Filialbanken sind grundsätzlich teuer, da sie den kompletten Bank- und vor allem Filialbetrieb und das dafür notwendige
Personal mitfinanzieren müssen. Dazu kommt, dass die wenigsten Anbieter Preisvorteile an die Kunden weitergeben. Wir dagegen haben von Anfang an darauf geachtet, uns möglichst effizient
aufzustellen und verzichten ganz bewusst auf Einnahmen durch Gebühren. Wir wollen Trading wieder attraktiv machen und dazu müssen aus meiner Sicht zunächst die preislichen Hürden fallen.“

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Der „neue Spitzenreiter Smartbroker“ – so die Tester – beweist, dass dieser Ansatz funktioniert. Innerhalb von zehn Monaten haben rund 60.000 Anleger ein Smartbroker-Depot eröffnet. Die Berliner verwalten
inzwischen Vermögenswerte in Höhe von ca. 1,4 Milliarden Euro. Soltau und sein Team haben bereits mehrfach Gebührensenkungen durchgesetzt.

Über den Börsenplatz gettex handeln Smartbroker Aktien, Fonds, ETFs und Anleihen deshalb bereits für 0 Euro. Bei Lang & Schwarz zahlen Anleger 1 Euro pro Order – in beiden Fällen ab einem Volumen von
mindestens 500 Euro. Bei allen anderen deutschen Börsenplätzen kostet der Service nach wie vor nur 4 Euro. Über die Premiumpartner Morgan Stanley, HSBC, UBS und Vontobel können Derivate seit Mitte
des Jahres sogar kostenfrei gehandelt werden.

Autor: F.R.

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Quelle: wallstreet-online.de

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