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Immobilienkonzern bleibt im Übernahmemodus

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BOCHUM (dpa-AFX) – Deutschlands größter Immobilienkonzern Vonovia will auch in Zeiten von Corona in puncto Wohnungsbestand auf Expansionskurs bleiben. Dabei schaut sich Unternehmenschef Rolf Buch
nach geeigneten Übernahmen sowohl im In- als auch Ausland um. Die Auswirkungen der Pandemie bekam Vonovia bislang kaum zu spüren. Allerdings weht dem Unternehmen schon seit längerem ein kräftiger
Wind wegen steigender Mieten auf dem deutschen Heimatmarkt entgegen: Die Mietpreisbremse wurde verlängert und in Berlin wurde der Mietendeckel eingeführt. Was bei Vonovia los ist, was die Analysten
sagen und wie die Aktie zuletzt gelaufen ist.

LAGE DES UNTERNEHMENS:

Die Geschäfte für den Dax -Konzern Vonovia laufen auch während der Corona-Krise dank steigender Mieten in den Großstädten gut. Dabei profitiert der Vermieter wie andere aus der Branche vor allem
von modernisierten Wohnungen. Die Kosten dafür legen die Konzerne nicht nur teilweise auf die Mieter um, sondern sie können die Mieten anschließend auch stärker erhöhen. Zudem setzt Vonovia auf
Neubau und die Aufstockung von Gebäuden. Hier kam es zuletzt aber wegen der Sicherheitsvorkehrungen im Zuge der Corona-Pandemie zu Bauverzögerungen.

Seit längerem wächst der Wohnimmobilien-Konzern auch durch Übernahmen im In- und zuletzt auch im Ausland. Vonovia ist mit rund 356 000 Wohnungen der größte Vermieter in Deutschland. Weitere etwa 60
000 Wohnungen besitzt der Dax-Konzern in Schweden und Österreich. Zuletzt war der Konzern beim niederländischen Immobilieninvestor Vesteda eingestiegen. Unternehmenschef Buch peilt eine weitere
Expansion an. „Im Ausland haben wir rein prozentual gesehen bessere Wachstumschancen, da wir dort noch kleiner sind“, betonte er Ende September in einem Interview mit dpa-AFX und dpa. Aber auch in
Deutschland sieht der Manager noch Möglichkeiten zu expandieren: Es seien noch viele Wohnungsbestände im Besitz von Finanzinvestoren, betonte er.

Im Gegensatz zu vielen Unternehmen aus anderen Branchen sieht Vonovia derzeit keine großen Folgen der Corona-Krise für seine Geschäfte. „Unser Geschäft ist stabil. Es gibt kein Drama“, hatte der
Vonovia-Chef bei der Vorlage der Halbjahreszahlen im August gesagt. Damals hatte sich nur ein Prozent der rund 350 000 Mieter in Deutschland mit der Bitte um Mietstundung bei Vonovia gemeldet.

Im Fokus steht seit einigen Monaten der Berliner Wohnungsmarkt wegen des Mietendeckels. Mit diesem wurden die Mieten für 1,5 Millionen Wohnungen in der Hauptstadt, die vor 2014 gebaut wurden, für
fünf Jahre eingefroren. Für Neuvermietungen gelten Obergrenzen. Dies trifft besonders Immobilienkonzerne wie Deutsche Wohnen und Ado Properties, die
Immobilien überwiegend in Berlin besitzen. Vonovia gehören in Berlin etwa 42 000 Wohnungen, das sind etwa zehn Prozent des eigenen Bestands.

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Quelle: wallstreet-online.de

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