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Rumms! Plattform-Index schlägt Nasdaq, DAX und Dow Jones – Analyst Hasler: „Entwicklung könnte sich bei zweiter Corona-Welle fortsetzen“

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Der sogenannte Plattform-Index umfasst die 15 besten Internetplattform-Aktien: Von Amazon, über Facebook bis
Weibo. Während DAX und Dow Jones in der Corona-Krise abschmierten, gewann der Plattform-Index deutlich hinzu. Bei einer zweiten Corona-Welle könnte sich dieser Trend fortsetzen, so Analyst Peter
Thilo Hasler von Sphene Capital.

Der Plattform-Index umfasst die folgenden 15 Plattform-Aktien und gewichtet sie nach ihrer Marktkapitalisierung: Alibaba, Alphabet, Amazon, Baidu, Booking Holdings, Dropbox, Etsy, Facebook,
Microsoft, Naspers, Netflix, PayPal, Tencent, Twilio und Weibo. Seit seiner Auflage Mitte 2016 gewann der Plattform-Index 168 Prozent hinzu, so Holger Schmidt, Digitalisierungs-Experte, Autor* und Herausgeber des Index, in einem Gastbeitrag bei Zeit Online. Bisher gibt es aber offenbar noch keine Finanzprodukte auf Basis des
Plattform-Index.

Plattform-Aktien scheinen gegen die Folgen der Corona-Krise verhältnismäßig immun zu sein: Im laufenden Jahr gewann der Plattform-Index 21,7 Prozent hinzu. Zum Vergleich: Dax und Dow Jones verlor
im selben Zeitraum fast zehn Prozent. Der Technologie-Index Nasdaq gewann nur rund zehn Prozent hinzu.

Holger Schmidt erklärte Mitte April 2020 im Handelsblatt: „In der Coronakrise wurde die Bewertung der Plattformen bisher um gerade einmal drei Monate zurückgeworfen, während der Dax 30
alle Gewinne der vergangenen drei Jahre verloren hat – ein Zeichen, wem nach der Krise eine schnelle Erholung zugetraut wird und wem nicht.“

Analyst Peter Thilo Hasler von Sphene Capital ist von der guten Performance des Plattform-Index während der Corona-Krise indes wenig überrascht. Exklusiv gegenüber wallstreet:online sagte
er: „Dass Internet-Aktien wie Amazon oder Alibaba als systemrelevante Versorger in Zeiten des Covid-19-Lockdowns überproportional profitieren, ist wenig überraschend. Nicht trotz, sondern gerade
wegen der Gefahren neuer Corona-Wellen könnte sich diese Entwicklung weiter fortsetzen.“ Dennoch sollten Anleger Vorsicht walten lassen, „denn nicht alle Index-Members sind Profiteure unserer ins
Home-Office und das nahegelegene Erholungsgebiet verlagerten Arbeits- und Freizeitwelt.“

Tatsächlich sind auch einige Plattform-Aktien vom Corona-Crash betroffen: So verlor beispielsweise die Aktie von Booking.com seit Jahresanfang mehr als 20 Prozent. Wie die gesamte Tourismus- und
Reisebranche leidet auch Booking.com an den Folgen der Corona-Krise.

Autor: Ferdinand Hammer

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Quelle: wallstreet-online.de

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