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Wall Street wenig bewegt

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NEW YORK (dpa-AFX) – Nur wenig bewegt mit einem negativen Unterton werden die US-Aktienmärkte zur Wochenmitte im frühen Handel erwartet. Eine Dreiviertelstunde vor Handelsstart taxierte der Broker
IG den US-Leitindex Dow Jones Industrial 0,10 Prozent tiefer bei 31 038 Punkten. Die Bekanntgabe neuer US-Inflationsdaten hatte zunächst kaum Einfluss auf die vorbörslichen Notierungen. So sind die
Verbraucherpreise im Dezember mit plus 1,4 Prozent zum Vormonat etwas stärker gestiegen als erwartet.

Dämpfend auf das Handelsgeschehen an der Wall Street dürften sich Äußerungen von US-Notenbankern auswirken. So haben sich Fed-Vertreter gegen eine frühe Diskussion über die Eingrenzung der
Anleihekäufe durch die Notenbank ausgesprochen. Derzeit hilft die Fed im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise, indem sie den Leitzins an der Null-Marke hält und die Wirtschaft
mit dem Kauf von Wertpapieren stützt. Das Volumen des Kaufprogramms beträgt 120 Milliarden US-Dollar pro Monat.

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Unter den Einzelwerten standen die Aktien von General Motors (GM) mit einem Kursgewinn von 3,8 Prozent im Anlegerfokus. GM hatte zuvor Details seiner Elektroauto-Offensive erläutert. So will der
Autokonzern bis 2025 27 Milliarden US-Dollar in Forschung, Entwicklung und Produktion von Elektroautos investieren und bis dahin insgesamt 30 verschiedene E-Modelle auf den Markt bringen. Zudem
baut GM eine eigene Batteriefabrik, in der die sogenannten Ultium-Batterien produziert werden sollen, die deutlich höhere Reichweiten ermöglichen. Ab 2025 will das Unternehmen jährlich eine Million
E-Autos herstellen.

Die rund 5,3 Milliarden Dollar (4,3 Mrd Euro) schwere Übernahme des Fintech-Start-ups Plaid durch den US-Kreditkartenriesen Visa Inc ist gescheitert. Die Unternehmen gaben am Dienstag nach
US-Börsenschluss bekannt, den Anfang vergangenen Jahres vereinbarten Deal aufgrund kartellrechtlichen Widerstands des Justizministeriums im gegenseitigen Einvernehmen abgesagt zu haben. Die
Visa-Papiere stiegen vorbörslich um 0,7 Prozent.

Der Videokonferenzdienst Zoom hat sich über ein Aktienangebot 1,75 Milliarden US-Dollar frisches Geld besorgt. Es seien 5,15 Millionen Aktien zu 340 US-Dollar das Stück im Zuge einer
Kapitalerhöhung platziert worden, teilte Zoom mit. Der Ausgabepreis lag knapp fünf Prozent unter dem Schlusskurs von Dienstag. In den nächsten 30 Tagen kann Zoom noch einmal gut 735 000 Aktien
losschlagen, falls die Konsortialbank diese Option nutzt. Die Zoom-Aktien verloren vorbörslich 1,4 Prozent.

Die Titel von ExxonMobil gewannen vorbörslich rund 1,2 Prozent auf 48,45 Dollar. Zuvor hatten die Analysten von JPMorgan die Papiere des Ölkonzerns von „Neutral“ auf „Overweight“ hochgestuft und
das Kursziel von 50 auf 56 Dollar erhöht./edh/fba

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Quelle: wallstreet-online.de

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