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Zurückhaltung am Ende einer eher schwachen Woche

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NEW YORK (dpa-AFX) – Am Ende einer eher von Verlusten geprägten Handelswoche haben die Anleger an der Wall Street vorsichtig agiert. Die wichtigsten Aktienindizes notierten am Freitag leicht im
Minus. Im Blick standen eine Reihe gemischt ausgefallener Unternehmensberichte zum abgelaufenen Quartal.

Der US-Leitindex Dow Jones Industrial fiel zuletzt um 0,37 Prozent auf 28 259,95 Punkte. Auf Wochensicht deutet sich damit ein Verlust von mehr als 1 Prozent an.

Der marktbreite S&P 500 bewegte sich am Freitag mit minus 0,01 Prozent auf 3453,26 Punkte kaum vom Fleck. Der technologielastige Auswahlindex Nasdaq 100 gab um 0,25 Prozent auf 11 634,24 Zähler
nach.

Nach wie vor warten die Anleger auf positive Signale für ein weiteres Corona-Hilfspaket. Die Hoffnung hält sich zwar hartnäckig, dass ein entsprechendes Wirtschaftspaket noch vor den
Präsidentschaftswahlen bekannt gegeben werden könnte. Zuletzt jedoch kamen vom Wirtschaftsberater des Weißen Hauses Larry Kudlow eher skeptische Töne.

Positive Neuigkeiten gab es derweil im Kampf gegen die Virus-Pandemie, denn die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte das Medikament Remdesivir nun zur Behandlung von Covid-19-Erkankungen zugelassen.
Zudem veröffentlichte das an der Nasdaq notierte deutsche Unternehmen Curevac positive präklinische Daten für einen Impfstoffkandidaten. Dessen Aktien stiegen um anderthalb Prozent.

Die Anteilscheine von Gilead profitierten mit einem Plus von knapp ein Prozent von dem Schritt der FDA zur Zulassung von Remdesivir gegen die Lungenkrankheit Covid-19. Bislang hatte das Mittel nur
eine Notfallzulassung.

Die Papiere von Intel waren mit einem Minus von knapp elf Prozent der klare Verlierer im Dow. Der Chiphersteller verfehlte in seinem Geschäft mit Rechenzentren im vergangenen Quartal die
Markterwartungen. Derweil dürften die länger andauernden Produktionsprobleme in Kombination mit einem ungünstigeren Produktmix die Ertragskraft des Konzerns in den kommenden Quartalen erheblich
belasten, schrieb Analyst Ingo Wermann von der DZ Bank.

Zweitschwächster Wert im US-Leitindex waren die Aktien von American Express , die mehr als drei Prozent einbüßten. Geringere Ausgaben von Kreditkartenkunden belasteten das Unternehmen auch im
dritten Quartal.

Die Anteilscheine von Mattel hingegen schnellten um rund 12 Prozent in die Höhe. Starke „Barbie“- und „Hot Wheels“-Verkäufe bescherten dem Spielzeughersteller einen kräftigen Gewinnsprung./la/he

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Quelle: wallstreet-online.de

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