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Regulierungs-ECHO: Spekulation und Kriminalität befeuern Bitcoin-Skepsis

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Während der Bitcoin-Kurs zur Stunde immer wieder am Allzeithoch kratzt, bleiben die Regulierungsbehörden weltweit weiterhin skeptisch. Dabei wird immer wieder auf Kriminalität im Krypto-Space hingewiesen. Prominente Verdachtsfälle wie der des kontroversen Unternehmers John McAfee festigen solche Vorurteile.

“Bitcoin wird Bargeld niemals ersetzen”: Bundesbank mit der Krypto-Absage

Bitcoin-Reserven für den Staat – für manch einen Beobachter ergibt dies angesichts steigender Kurse mehr als Sinn. Die Deutsche Bundesbank wiederum hält vehement dagegen. In einem Interview-Beitrag auf der eigenen Homepage kritisiert Vorstandsmitglied Burkhard Balz Kryptowährungen als “hochspekulative Assets”. Laut ihm eigneten sich diese weder als Zahlungsmittel noch als Wertspeicher. Gegenüber den EZB-Plänen eines E-Euros gibt sich Balz derweil offener, unterstreicht jedoch, dieser werde “keine Kryptowährung“.

Regulierung – Dürfen Händler Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptieren?


Längst nicht jeder Händler ist dabei so skeptisch wie der Bundesbanker. Vielmehr akzeptieren zahlreiche Geschäfte in Deutschland und weltweit bereits seit Jahren Kryptowährungen als Tauschmittel für ihre Waren. Doch wann, wie und unter welchen Voraussetzungen ist dies überhaupt erlaubt? Fachanwalt Lutz Auffenberg hat sich dieser Frage gestellt. Für BTC-ECHO nimmt er die Rechtslage unter die Lupe.

SEC vs. Ripple (XRP): Börsenaufsicht schmettert Argumentation ab

Im anhaltenden Rechtsstreit zwischen Ripple und der US-Wertpapieraufsicht SEC geht es derweil weiter Schlag auf Schlag. Nach dem jüngsten Antrag auf Einstellung des Verfahrens seitens des Zahlungsdienstleisters folgt nun prompt die Absage der Behörden. Die SEC beantragte in der vergangenen Woche beim zuständigen Gericht, entsprechende Anträge abzulehnen. Auf den kurzweiligen Hoffnungsschimmer, für den der Führungswechsel an der Spitze der Behörde zuletzt gesorgt hatte, folgt damit Ernüchterung.

Feinschliff: US-Kongress will Krypto-Gesetze anpassen

Nicht selten müssen sich die US-Gesetzgeber und Aufsichtsbehörden derweil herbe Kritik von Seiten der Krypto-Branche gefallen lassen. Hierauf will der US-Kongress nun reagieren. Gemeinsam mit Experten der beiden großen Behörden SEC und CTFC will man gemeinsam mit Abgeordneten eine Arbeitsgruppe einrichten, die sich dem Feinschliff bestehender Gesetze annimmt. Konkret soll es dabei um Zuständigkeiten gehen – also die Frage, wann welche Behörde handlungspflichtig wird.

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Südkorea probt CBDC – und geht gegen Krypto-Börsen vor

Vom Ehrgeiz staatlicher Blockchain-Adaption in Südostasien zeugt indes die jüngste Meldung der südkoreanischen Shinhan Bank. In der vergangenen Woche verkündete das Geldhaus, einen CBDC-Piloten für die Notenbank des Landes entwickelt zu haben. Wie und unter welchen Umständen die Zentralbankwährung zum Einsatz kommen soll, ist jedoch noch offen. Im Schatten solcher Erfolgsmeldungen gehen die Aufsichtsbehörden im Land derweil weiter gegen Kriminalität im Krypto-Space vor. In einer Pressemitteilung kündigte die Financial Services Commission FSC an, mit Geldstrafen die geltenden Richtlinien für Krypto-Börsen durchsetzen zu wollen.

To ban or not to ban – Hängepartie in Indien geht weiter

Derweil geht auch die Hängepartie in Indien weiter. Seit nun geraumer Zeit steht hier die Möglichkeit eines rigorosen Krypto-Verbots im Raum. Nun gab die indische Regierung bekannt, ihre Haltung zu dem Thema weiter bedenken zu wollen. Konkret verkündete Finanzminister Anurag Thakur zuletzt, vor einer Entscheidung wolle man „nationale Sicherheitsrisiken“ von Kryptowährungen erwägen. Erst dann soll ein entsprechendes Gesetz in das indische Parlament eingebracht werden. Derweil mehren sich Stimmen, die von einem Verbot abraten. So plädierte der indische Internet- und Mobilfunkverband IAMAI zuletzt, nur mit einer umsichtigen Regulierung sei die Vision eines digitalen Indiens zu verwirklichen, die sich Premier Modi auf die Fahne geschrieben hat.

Twitter-Masche – John McAfee wegen Krypto-Betrug angeklagt

Auf hohen Flug folgt nicht selten tiefer Fall – dies beweist der Fall des selbsternannten Krypto-Gurus John McAfee. Der kontroverse Antivirus-Erfinder muss sich in den USA erneut vor Gericht verantworten. Der Vorwurf der Behörden könnte dabei schwerwiegende Folgen für den 75-Jährigen mit sich bringen: Gemeinsam mit seinem Berater Jimmy Gale Watson muss sich der Unternehmer gegen Betrugs- und Geldwäschevorwürfe wehren. Konkret soll es dabei unter anderem um mutmaßliche Scam-Geschäfte im Zuge von ICOs gehen. Bei einer Verurteilung droht beiden eine saftige Geldstrafe und jahrelange Haft.

Bitcoin für Drogen, Terrorismus und Waffen? Neue Studie beweist das Gegenteil

Fälle wie die Causa McAfee werden Krypto-Skeptiker derweil weiter bestätigen. Trotz wegweisender Kurssprünge und signifikanter Massennutzung haftet Bitcoin & Co. weiter ein kriminelles Image an. Dass solche Vorurteile an der Realität vorbeiführen, zeigt eine Studie des Analyse-Unternehmens Chainalysis. Nur 0,34 Prozent aller Transaktionen des Jahres 2020 sind laut dem Bericht auf einen kriminellen Hintergrund zurückzuführen. Entwarnung will das Unternehmen jedoch nicht geben: In puncto Terrorismusfinanzierung sei der Einsatz von Kryptowährungen in 2020 so hoch wie nie zuvor gewesen.


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Quelle: btc-echo.de

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