Ein erfahrener Analyst hat sich zum Kursverfall geäußert! „Bitcoin fällt aufgrund der Ankündigung, die US-Präsident Donald Trump heute machen wird!“

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Nach eingehender Beratung wird US-Präsident Donald Trump heute endlich seinen Kandidaten für den Vorsitz der US-Notenbank bekanntgeben.

Berichten zufolge wurde das Kandidatenfeld auf zwei Personen reduziert: Kevin Warsh und Rick Reeder, was sich negativ auf Bitcoin ausgewirkt haben soll.

Die zunehmende Wahrscheinlichkeit, dass der ehemalige Fed-Vorsitzende Kevin Warsh zum nächsten Fed-Vorsitzenden ernannt wird, verstärkt somit den Abwärtsdruck auf Bitcoin (BTC).

Während Warsh Kryptowährungen mitunter positiv gegenübersteht, betrachten ihn einige Analysten als negativen Faktor für Bitcoin.

In einem Interview mit Coindesk sagte Marcus Thielen, Gründer von 10x Research, dass Warsh sich für höhere Realzinsen und eine geringere Liquidität einsetzt.

Thielen merkte außerdem an, dass Warsh Kryptowährungen als Spekulationsinstrumente betrachtet, die mit dem Ende der Niedrigzinsära verschwinden werden.

„Die Märkte betrachten Warshs Wiederaufstieg im Allgemeinen als bärisches Signal für Bitcoin.“

Da Warsch den Fokus auf geldpolitische Disziplin legt, höhere Realzinsen und eine geringere Liquidität bedeuten, dass er Bitcoin nicht als Absicherung gegen Abwertung betrachtet, sondern als spekulativen Überschuss, der verschwinden wird, sobald das Geld abgezogen wird.

Thielen merkte an, dass im Laufe der Jahre viele Experten gezeigt hätten, dass Warshs harte Linie und seine Ignoranz gegenüber Deflationsrisiken die Krise verschärft hätten.

Laut Thielen sprach Warsh während der globalen Finanzkrise (GFC), die von Dezember 2007 bis Juni 2009 andauerte, wiederholt von Inflationsrisiken, selbst als die Weltwirtschaft am Rande einer Deflation stand.

Im September 2008, als Lehman Brothers zusammenbrach, sagte Warsh: „Ich bin noch immer nicht bereit, meine Bedenken hinsichtlich der Inflation aufzugeben.“ Sieben Monate später, als das Inflationsziel der Fed bei 0,8 % und die Arbeitslosenquote bei 9 % lag, erklärte Warsh: „Ich bin mehr besorgt über die Risiken einer steigenden als über die Risiken einer fallenden Inflation.“

An dieser Stelle argumentiert Thielen, dass Warshs harte Haltung in starkem Kontrast zu Trumps inflationärer, wettbewerbsorientierter Strategie stehe, was Warshs mögliche Kandidatur ironisch mache.

Trump hat Jerome Powell wiederholt kritisiert und ihm vorgeworfen, die hohen Zinsen beizubehalten und die Wirtschaft zu ruinieren. Thielen glaubt derzeit, dass der Markt Warsh als ungeeigneten Kandidaten für den Vorsitz der Fed ansieht, die voraussichtlich Trumps Kurs folgen wird.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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