Medienberichten zufolge erhält DeepSeek die Genehmigung zum Kauf von Nvidia H200-Chips.

China hat seinem führenden KI-Startup DeepSeek die Erlaubnis erteilt, H200-Chips von Nvidia zu kaufen, berichtet Reuters unter Berufung auf Quellen.

ByteDance, Alibaba und Tencent haben außerdem die Genehmigung zum Kauf von insgesamt mehr als 400.000 Chips erhalten.

Nvidia-Chef Jensen Huang erklärte, er habe von der neuen Entscheidung keine Kenntnis. Seinen Angaben zufolge arbeiten die chinesischen Behörden noch an der endgültigen Ausgestaltung der Lizenzbedingungen.

„Es befindet sich in der Endphase. Ich hoffe, die chinesische Regierung wird Nvidia den Verkauf der Chips erlauben. Ich freue mich auf eine positive Entscheidung“, sagte er.

Laut Reuters haben Chinas Ministerien für Industrie und Handel die Importe unter bestimmten Auflagen genehmigt, die derzeit noch ausgearbeitet und von der Nationalen Entwicklungs- und Reformkommission festgelegt werden.

Im Januar genehmigte die Trump-Regierung offiziell den Verkauf von Nvidias zweitleistungsstärkstem KI-Chip, dem H200, an China. Die chinesische Regierung teilte einzelnen Technologieunternehmen jedoch mit, dass sie Käufe nur in Ausnahmefällen, beispielsweise für universitäre Forschungszwecke, genehmigen werde.

Gemäß den geltenden US-Vorschriften wird der Chip vor seiner Implementierung von einem unabhängigen Prüflabor auf seine technischen Fähigkeiten im Bereich der künstlichen Intelligenz getestet.

China darf höchstens 50 % der gesamten an amerikanische Kunden verkauften Halbleiter liefern.

Nvidia muss bestätigen, dass die USA über ausreichend H200-Chips verfügen, und chinesische Kunden müssen „Sicherheitsmaßnahmen“ nachweisen und dürfen die Chips nicht für militärische Zwecke verwenden.

Zur Erinnerung: Im Dezember 2025 entwickelte Nvidia eine Technologie zur Überprüfung des Standorts seiner Prozessoren.

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