Der Milliardär Stan Druckenmiller hat Details über den neuen Kandidaten für den Vorsitz der US-Notenbank, Kevin Warsh, enthüllt! Falke oder Taube?

Bild

Die Märkte reagierten mit starken Schwankungen, nachdem Berichte aufgetaucht waren, wonach US-Präsident Donald Trump Kevin Warsh als Nachfolger von Jerome Powell zum Vorsitzenden der Federal Reserve ernannt hatte.

Anfänglich setzte die Wahrnehmung, Warsh sei der „falkenhafteste“ der vier Kandidaten, risikoreiche Anlagen unter Druck. Auch die Kryptowährungsmärkte spürten die Auswirkungen dieser Entwicklung; der Bitcoin-Kurs fiel auf 81.000 US-Dollar.

Der milliardenschwere Hedgefonds-Manager Stan Druckenmiller argumentierte jedoch, dass Warshs Etikett „immer ein Falke“ nicht der Realität entspreche. Druckenmiller, der mit George Soros beim Quantum Fund Milliarden verdiente und später Duquesne Capital Management gründete, gehört zu denen, die Warsh gut kennen. Warsh ist seit 2011 Partner in Druckenmillers Family Office Duquesne.

„Die Annahme, Kevin sei immer ein Verfechter einer restriktiven Geldpolitik gewesen, ist nicht richtig. Ich habe ihn in beide Richtungen agieren sehen“, sagte Druckenmiller und deutete damit an, dass Warsh einen flexiblen und datengestützten Ansatz in der Geldpolitik verfolge.

Verwandte Meldung: Analyst äußert sich beeindruckend zum Bitcoin-Gold-Verhältnis! „Erinnert an 2019 und deutet auf mögliche zukünftige Entwicklungen hin!“

Druckenmiller lobte Warshs Arbeit noch weiter und erklärte: „Ich kenne keine einzige Person auf der Welt, die besser für diese Aufgabe vorbereitet wäre.“

Andererseits pflegt Druckenmiller enge Beziehungen zu US-Finanzminister Scott Bessent. Druckenmiller stellte Bessent vor über 30 Jahren beim Quantum Fund ein. Ein vor etwa einem Jahr in der Financial Times veröffentlichter Artikel stellte fest, dass Bessent und Warsh Druckenmillers Verständnis von Markt- und Wirtschaftspolitik widerspiegeln.

In einer heutigen Stellungnahme hob Druckenmiller auch die mögliche Zusammenarbeit zwischen Warsh und Bessent hervor: „Ich freue mich sehr über die Partnerschaft zwischen Warsh und Bessent. Es ist ideal, wenn zwischen dem Finanzminister und dem Fed-Vorsitzenden Einigkeit herrscht.“

Allerdings preisen die Märkte weiterhin die Möglichkeit ein, dass Warsh kurzfristig die Leitung der US-Notenbank übernimmt, da befürchtet wird, dies könnte ein Signal für eine restriktivere Zinspolitik sein.

Dies ist keine Anlageberatung.

No votes yet.
Please wait...

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *