
Der starke Kursverfall von Bitcoin und anderen Kryptowährungen, der am Wochenende zu beobachten war, wird sich auch in der neuen Woche fortsetzen. Aktuell liegt der Bitcoin-Kurs unter 75.000 US-Dollar und hat damit den niedrigsten Stand seit zehn Monaten erreicht.
Diese Situation verstärkt die pessimistischen Prognosen zusätzlich, und Analysten glauben, dass Bitcoin offiziell in einen ausgewachsenen Bärenmarkt eintreten könnte, wenn er sich nicht schnell erholt.
Die nachlassende institutionelle Nachfrage auf dem Kryptowährungsmarkt, die anhaltende makroökonomische Unsicherheit, insbesondere die Spannungen zwischen den USA und dem Iran, sowie die Veröffentlichung der neuen Epstein-Papiere sind einige der Faktoren, die den Rückgang vorantreiben und die Befürchtung nähren, dass Bitcoin in einen ausgewachsenen Bärenmarkt eintreten könnte.
Nick Rooke, Forschungsleiter bei LVRG, sagte, Bitcoin könne in einen ausgewachsenen Bärenmarkt eintreten, wenn es nicht zu einer kurzfristigen Erholung komme.
Rooke führte den anhaltenden Abwärtstrend und den Verkaufsdruck auf dem Kryptowährungsmarkt auf eine Reihe von Faktoren zurück, darunter Verzögerungen bei den Verhandlungen über den Crypto Asset Market Structure Act (CLARITY) und allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit.
Der Analyst merkte außerdem an, dass die Anleger ihr Engagement in risikoreichen Vermögenswerten wie Bitcoin reduziert hätten, obwohl die US-Notenbank einen kryptofreundlichen Kandidaten zu ihrem nächsten Vorsitzenden gewählt habe.
„Trotz Trumps kryptofreundlicher Namenswahl für den nächsten Fed-Vorsitzenden bleiben die Anleger aufgrund anhaltender geopolitischer Konflikte und der Dollar-Instabilität risikoscheu. Gleichzeitig kämpft die US-Wirtschaft mit steigender Arbeitslosigkeit und Inflation.“
Technische Indikatoren deuten auf die Bildung langfristiger Verkaufsdruckmuster hin, falls sich die Nachfrage nicht bald erholt. Das bedeutet, dass BTC in einen Bärenmarkt eintreten könnte, wenn der Abwärtstrend anhält.
Darüber hinaus erklärte ein Analyst von Rekt Capital, dass der Abwärtstrend anhalten werde. Unter Bezugnahme auf Konto X wies er darauf hin, dass sich die Geschichte wiederhole, und merkte an, dass der jüngste Rückgang nach dem Überschreiten des gleitenden Durchschnitts (EMA) des Aufwärtsmarktes erfolgt sei.
Der Analyst merkte an, dass Bitcoin seit dem Ereignis um 17 % gefallen sei, und fügte hinzu, dass historische Daten auf weitere Rückgänge hindeuten.
*Dies ist keine Anlageberatung.
