
Analysten von Benchmark, einem Beratungsunternehmen für Firmenkunden, haben erklärt, dass zwischen einer und zwei Millionen Bitcoins durch Angriffe mit Quantencomputern gefährdet sein könnten.
Benchmark stufte die Bedrohung von Bitcoin durch Quantenangriffe als langfristig und beherrschbar ein und riet Bitcoin-Besitzern zur Ruhe. Das Netzwerk der weltweit ersten Kryptowährung ist zwar theoretisch anfällig für Quantenangriffe, doch reale Risiken werden erst in Jahrzehnten, nicht in Jahren auftreten – Entwickler haben laut Analysten ausreichend Zeit, die Blockchain anzupassen.
Theoretisch könnten leistungsstarke Quantencomputer den privaten Schlüssel einer Krypto-Wallet anhand des öffentlichen Schlüssels berechnen, die Bedrohung betrifft jedoch nur Coins, die sich auf Adressen befinden, deren öffentliche Schlüssel bereits offengelegt wurden.
Benchmark ist der Ansicht, dass die Architektur von Bitcoin ausreichend flexibel ist. Experten verweisen auf erfolgreiche Netzwerk-Upgrades wie Taproot, die Effizienz und Leistung verbessert haben, und prognostizieren, dass der Übergang des Netzwerks zur Quantenstabilität reibungslos und kontrollierbar verlaufen wird.
Zuvor hatte eine Gruppe von Entwicklern von Casa unter der Leitung von Jameson Lopp auf dem GitHub-Portal eine Methode zum Schutz des Netzwerks der ersten Kryptowährung vor möglichen Bedrohungen durch Quantencomputer veröffentlicht.
