
Neu veröffentlichte E-Mails aus dem Jahr 2011 belegen den Versuch, Kontakt zu frühen Persönlichkeiten der Kryptowährungsszene und zu Jeffrey Epstein aufzunehmen.
Im Jahr 2011 soll Jason Calacanis Jeffrey Epstein die Kontaktdaten der Bitcoin-Entwickler Gavin Andresen und Amir Taaki übermittelt haben. Dies geschah nur wenige Monate, nachdem der anonyme Bitcoin-Gründer Satoshi Nakamoto das Projekt verlassen hatte. Gavin Andresen traf sich im selben Monat auch mit der CIA.
Amir Taaki bestätigte in einem Statement in den sozialen Medien, dass Epstein ihm eine E-Mail geschickt hatte. Taaki erklärte, er sei damals als so etwas wie der CEO von Bitcoin wahrgenommen worden und behauptete, Epstein habe ihn nicht wegen Investitionen oder Freundschaft kontaktiert, sondern um Informationen zu erhalten.
Taaki beschrieb diesen Prozess mit folgenden Worten:
„Mit 22 war ich Hacker und lebte in einem Zimmer im Haus meiner Mutter. Ein Freund und ich gründeten eine Firma. Plötzlich wollte ein Milliardär investieren. Meine erste Reaktion war: Ja. Aber mein Partner recherchierte gründlich und wurde aufgrund der aufgetauchten Anschuldigungen misstrauisch.“
Verwandte Meldung: Zwei Experten sagen: „Bitcoin zeigt möglicherweise Anzeichen einer Erholung!“
Laut Taaki traf sein Geschäftspartner Epstein während eines Besuchs in New York persönlich. Nach dem Treffen beschloss er, alle Arbeiten im Zusammenhang mit dem Projekt einzustellen. Taaki erklärte: „Als er zurückkam, sagte er: ‚Auf keinen Fall‘ und beendete alles.“
Ein gemeinsamer E-Mail-Verkehr zeigt, dass Epstein die Idee von Bitcoin als „brillant“ bezeichnete, aber auch auf einige gravierende Mängel hinwies. Taaki argumentierte jedoch, dass der Ton der E-Mails darauf schließen lasse, dass Epstein sie als „idealistisch und radikal“ betrachtete und sich von der Idee distanzierte.
Taaki behauptete außerdem, Epstein habe anderen Persönlichkeiten im Bitcoin-Ökosystem finanzielle Unterstützung zukommen lassen, nicht ihnen selbst.
Dies ist keine Anlageberatung.
