Experten: Bitcoin könnte seinen Tiefpunkt bei etwa 65.000 US-Dollar erreichen.

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  • Die Analysten von Compass Point glauben, dass der Abschwung am Kryptomarkt seinem Ende entgegengeht.
  • Laut ihren Daten könnte Bitcoin die Unterstützungszone im Bereich von 60.000 bis 68.000 US-Dollar testen.
  • Die Abwärtsrisiken hängen mit einem möglichen Bärenmarkt an den US-Aktienmärkten zusammen.

Analysten der Investmentbank Compass Point glauben laut CoinDesk, die sich auf einen Unternehmensbericht berufen, dass sich der Bärenmarkt für Kryptowährungen in seinen letzten Zügen befindet.

Experten gehen davon aus, dass die führende Kryptowährung, sofern es nicht zu einem deutlichen Rückgang am US-Aktienmarkt kommt, ihren Tiefpunkt im Bereich von 60.000 bis 68.000 US-Dollar erreichen dürfte. In diesem Preisbereich seien in der Vergangenheit bereits langfristige Investoren aktiv gewesen, fügten sie hinzu.

„Wir sehen in diesem Bereich eine sehr starke Unterstützung, und unser Basisszenario geht davon aus, dass Bitcoin seinen Tiefpunkt bei etwa 65.000 US-Dollar erreichen wird“, heißt es in dem Bericht.

Compass Point stellte fest, dass der Bitcoin-Kurs in den letzten Wochen auf 74.500 US-Dollar gefallen ist, was in etwa dem durchschnittlichen Kaufpreis über einen ETF entspricht. Da derzeit über 50 % der ETF-Vermögenswerte im Minus liegen, warnen Analysten vor dem Risiko anhaltender, hoher Kapitalabflüsse. Der Bereich zwischen 81.000 und 83.000 US-Dollar scheint sich dabei als Widerstandszone zu etablieren.

Analysten bezeichneten den Bereich zwischen 70.000 und 80.000 US-Dollar als „Luftblase“, da weniger als 1 % der langfristigen Anleger in diesem Segment investierten. Der Bericht merkt an, dass diese Struktur Raum für weitere Kursrückgänge lässt.

Sollte Bitcoin die Unterstützung bei 60.000–68.000 US-Dollar verlieren, könnte der Kurs laut Experten auf etwa 55.000 US-Dollar fallen – allerdings nur unter extremen Marktbedingungen. Analysten weisen darauf hin, dass Bitcoin in früheren Bärenmärkten unter den Durchschnittspreis aller Käufer gefallen ist. Im Jahr 2022 war dafür jedoch eine Kombination aus einem rückläufigen Aktienmarkt und massiven Insolvenzen in der Kryptoindustrie notwendig.

Zur Erinnerung: Matt Hougan, Chief Investment Officer von Bitwise, hatte zuvor erklärt, dass sich der Kryptomarkt ab Januar 2025 in einem Zustand des „Krypto-Winters“ befinden würde.

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