Bitwise sieht die Bitcoin-Korrektur als „Chance“ für Investoren.

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Der Kurssturz von Bitcoin unter 70.000 US-Dollar wird von bestehenden Bitcoin-Besitzern und neuen Investoren sehr unterschiedlich wahrgenommen. Erstere sind verunsichert, während Letztere darin eine „Chance“ sehen, erklärte Bitwise-CEO Hunter Horsley gegenüber CNBC.

Laut Aussage des Topmanagers sehen institutionelle Anleger in der aktuellen Situation „Preise, von denen sie dachten, sie hätten sie für immer verpasst“.

Horsley räumte ein, dass der jüngste Rückgang am Kryptomarkt zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt erfolgte, angesichts der Bemühungen um regulatorische Klarheit und des wachsenden Interesses wichtiger Marktteilnehmer.

Bitcoin befindet sich derzeit in einem Bärenmarkt und wird von anderen Makro-Assets beeinflusst, da Anleger alles verkaufen, was liquide ist, bemerkte der CEO.

Die Nachfrage nach der weltweit führenden Kryptowährung bleibt unterdessen hoch. Laut Horsley investierten Bitwise-Kunden während des Kursrückgangs unter 77.000 US-Dollar netto 100 Millionen US-Dollar in Kryptowährung.

„Die Mengen sind sehr groß, es gibt Verkäufer und Käufer“, fügte er hinzu.

Eine andere Sichtweise

Die Analysten von CryptoQuant gaben an, dass digitales Gold derzeit etwa 50 % unter seinem Allzeithoch gehandelt wird.

Bitcoin liegt immer noch 50 % unter seinem Allzeithoch.

Ja, tiefere Kursverluste (-70% bis -80%) sind im Vergleich zu früheren Bärenmärkten möglich, aber das größere Risiko besteht jetzt in der Kapitulation vor dem Zeitdruck, nicht im Preis.

Es kommt nicht nur darauf an, wie tief es sinkt, sondern auch, wie lange es dort bleibt. pic.twitter.com/u7Mvy8E9Tb

— CryptoQuant.com (@cryptoquant_com) 6. Februar 2026

Experten hatten einen noch stärkeren Rückgang (70–80 % gegenüber dem Rekordpreis) prognostiziert. Das Unternehmen stellte jedoch klar, dass das Hauptrisiko in der aktuellen Situation nicht im Preis des Vermögenswerts, sondern im Zeitpunkt der Kapitulation liege.

„Entscheidend ist nicht nur, wie tief Bitcoin fallen wird, sondern auch, wie lange er auf diesem Niveau verharren wird“, betonte CryptoQuant.

Michael van de Poppe, Gründer von MN Trading, sagte, das aktuelle Verhältnis von Gewinn zu Verlust bei diesem Vermögenswert deute ebenfalls auf das Ende des Bärenmarktes hin.

Seiner Analyse zufolge hat der Indikator ein Niveau erreicht, das vor dem Ende der langwierigen Korrekturphase in den Jahren 2018 und 2022 beobachtet wurde.

„Ich glaube nicht, dass wir weitere Kursrückgänge sehen werden. Eine leichte Konsolidierung ist sehr wahrscheinlich, aber der Markt wird sich auf einem höheren Niveau stabilisieren. Kluge Anleger kaufen jetzt. Die Unwissenden verkaufen“, schloss van de Poppe.

Zur Erinnerung: Tom Farley, CEO von Bullish, hat das Potenzial für eine Zunahme von Übernahmen in der Kryptoindustrie anerkannt.

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