Die russische Zentralbank hat die Regeln für die Eröffnung digitaler Rubel-Konten genehmigt.

Банк России утвердил правила открытия счетов в цифровых рублях

Die Zentralbank Russlands hat aktualisierte Regeln für den Zugang zum digitalen Rubel für Unternehmer und Privatpersonen genehmigt und das Verfahren zur Kontoeröffnung präzisiert.

Gemäß den Vorgaben der Aufsichtsbehörde müssen Einzelpersonen und Einzelunternehmer der Bank vor der Eröffnung eines digitalen Rubel-Kontos eine Steueridentifikationsnummer (TIN) und eine individuelle Versicherungskontonummer (SNILS) mitteilen.

Die Registrierung im einheitlichen Identifizierungs- und Authentifizierungssystem (UIAS) ist ebenfalls obligatorisch. Um die Kontoeröffnung abzuschließen, müssen Sie persönlich bei einer autorisierten Organisation erscheinen, um einen einfachen elektronischen Signaturschlüssel zu erhalten.

Die russische Zentralbank hat außerdem den Zweck des digitalen Rubel-Kontos für Privatpersonen erläutert. Ein solches Konto kann für Transaktionen genutzt werden, die nicht mit der unternehmerischen Tätigkeit eines Einzelunternehmers oder einer freiberuflichen Tätigkeit zusammenhängen.

Ein digitales Konto steht auch Selbstständigen zur Verfügung, die nicht als Einzelunternehmer oder Freiberufler registriert sind. Sie können es nutzen, um Kosten für Tätigkeiten zu decken, für die sie Einkommensteuer zahlen.

Das Dokument erweitert den Kreis der Personen, die dieses Konto für geschäftliche und berufliche Zwecke nutzen können. Dazu gehören Einzelunternehmer, Notare, Rechtsanwälte, Mediatoren, Insolvenzverwalter, Gutachter, Patentanwälte und andere Freiberufler. Sie können das digitale Rubel-Konto für Transaktionen im Zusammenhang mit ihrer beruflichen oder geschäftlichen Tätigkeit verwenden.

Andere Arten von digitalen Rubelkonten, darunter Konten für Banken (ausgenommen ausländische Banken) und juristische Personen, bleiben unverändert. Die bestehende Regelung, dass für Zweigstellen von Kreditinstituten keine digitalen Rubelkonten eröffnet werden, bleibt ebenfalls bestehen.

Zuvor hatte Alla Bakina, Direktorin der Abteilung für das Nationale Zahlungssystem der Bank von Russland, erklärt, dass der digitale Rubel in den nächsten sieben Jahren bis zu 5 % der bargeldlosen Zahlungen ausmachen könnte.

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