CoinShares: Quantencomputing wird nur einen kleinen Teil von Bitcoin betreffen.

CoinShares: Квантовые вычисления затронут лишь малую часть биткоинов

Christopher Bendiksen, Leiter der Bitcoin-Forschung bei CoinShares, argumentiert, dass die Bedrohungen durch Quantencomputer für die Blockchain der weltweit führenden Kryptowährung stark übertrieben seien.

Der Forscher gab an, dass lediglich 10.200 BTC in herkömmlichen Adressen durch Quantencomputer tatsächlich gefährdet seien. Bindiksen widersprach den Ergebnissen einer Studie von Chaincode Labs-Analysten Anthony Milton und Clara Shikhelman aus dem Mai 2025, die schätzten, dass zwischen 20 % und 50 % der im Umlauf befindlichen Bitcoins anfällig für Quantencomputer seien.

Bendiksen erwähnte ältere Pay-to-Public-Key-Adressen, deren öffentliche Schlüssel in den Blockchain-Einträgen sichtbar bleiben. Diese Adressen halten etwa 1,6 Millionen BTC, was 8 % des gesamten Bitcoin-Angebots entspricht. Der Großteil davon ist jedoch auf über 32.000 Einzeltransaktionen verteilt, die im Durchschnitt jeweils 50 Bitcoins umfassen. Der Zugriff auf diese Vermögenswerte würde selbst mit erfolgreichem Quantencomputing extrem lange dauern, wie CoinShares anmerkte.

Bendiksen stellte klar, dass die Entschlüsselung des öffentlichen Schlüssels innerhalb von 24 Stunden einen fehlertoleranten Quantencomputer mit 13 Millionen physikalischen Qubits erfordern würde, was etwa 100.000 Mal mehr Leistung bietet als derzeitige Systeme. Um den Schlüssel in einer Stunde zu knacken, wäre ein System mit einer Rechenleistung nötig, die 3 Millionen Mal höher ist als die der existierenden Hardware. Daher, so Bendiksen, ist eine echte Quantenbedrohung für Bitcoin frühestens in zehn Jahren zu erwarten.

CoinShares lehnte aggressive Maßnahmen zur Abwehr von Quantenangriffen ab, insbesondere das Verbrennen von Coins, die durch Protokolländerungen anfällig für Quantenangriffe sind. Die Vernichtung von Coins inaktiver Besitzer, so CoinShares, verstoße eklatant gegen die Grundprinzipien von Bitcoin. Das Unternehmen empfahl einen schrittweisen Übergang zu quantenresistenten Adressformaten anstelle überstürzter Änderungen, die kritische Fehler und die Verschwendung von Entwicklungsressourcen riskieren.

Bits.media veröffentlichte kürzlich einen ausführlichen Artikel über die Bedrohungen durch Quantencomputer, Post-Quanten-Szenarien für Bitcoin und die Lösungen, die verschiedene Blockchain-Projekte zur Bekämpfung von Quantencomputern einsetzen können.

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