
Jan3-Gründer Samson Mow erklärte, dass die kurzfristige Dynamik von Bitcoin unmöglich vorherzusagen sei, die wachsende Nachfrage von wichtigen Akteuren aber auf ein unvermeidliches Wachstum auf lange Sicht hindeute.
Laut Mow könnte der Bitcoin-Kurssturz vom 5. Februar einen tiefgreifenderen Wandel der Marktstruktur signalisieren. Die bisherige zyklische Natur, auf die sich Anleger jahrelang verlassen hatten, verliert an Bedeutung und erklärt die aktuellen Kursbewegungen nicht mehr.
„Die kurzfristige Entwicklung des Bitcoin-Kurses bleibt unvorhersehbar. Pessimistische Prognosen gibt es seit Anbeginn der kapitalistischen Märkte. Wenn es schlecht läuft, befürchtet jeder, dass es noch schlimmer wird. Ich glaube jedoch, dass der Tiefpunkt bereits erreicht ist und fundamentale Signale auf weiteres Aufwärtspotenzial hindeuten“, sagte Mow.
Als Belege nannte er das Aufkommen neuer Unternehmensfinanzabteilungen, die bereits mit der Anhäufung von Bitcoin begonnen haben, die verstärkte Beteiligung großer Banken und Finanzinstitute sowie Initiativen aus den Vereinigten Staaten, die darauf abzielen, den Status des Landes als „Bitcoin-Supermacht“ zu stärken.
Selbst wenn der Bitcoin-Markt längere Zeit seitwärts tendiert, käme dies Großinvestoren zugute. In einem solchen Szenario, so die Einschätzung des Analysten, könnten Pensionsfonds und Staatsfonds die verfügbaren Mengen der führenden Kryptowährung schrittweise aufkaufen, ohne deren Preis wesentlich zu belasten.
Zuvor hatte Tim Draper, Gründer der Risikokapitalfirma Draper Associates, die Vermutung geäußert, dass die erste Kryptowährung in sechs Monaten einen Wert von 250.000 US-Dollar erreichen könnte.
