Goldman Sachs hat seine Beteiligung an börsengehandelten Kryptowährungsfonds reduziert.

Bild Die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs hat ihre Beteiligung an großen Kryptowährungs-ETFs reduziert. Dies geht aus dem Finanzbericht der Bank für den Zeitraum Oktober bis Dezember hervor, der bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereicht wurde.

Das Dokument besagt, dass der Investmentriese Goldman Sachs über regulierte ETFs – BlackRocks iShares Bitcoin Trust und Fidelitys Wise Origin Bitcoin ETF – indirekt in Kryptowährungen investiert. Goldman Sachs verwaltet derzeit Kryptowährungsvermögen im Wert von über 2,36 Milliarden US-Dollar. Das Portfolio der Bank umfasst Bitcoin-ETFs im Wert von 1,06 Milliarden US-Dollar und Ethereum-ETFs im Wert von über 1 Milliarde US-Dollar. Im Vergleich zum dritten Quartal des Vorjahres sanken ihre Anteile im vierten Quartal um 39,4 % bzw. 27,2 %.

Im letzten Quartal 2025 erhöhte Goldman Sachs jedoch seine Positionen in XRP- und SOL-ETFs und steigerte seine Bestände in diesen Fonds bis Jahresende auf 152,2 Millionen US-Dollar bzw. 108 Millionen US-Dollar. Der größte Anteil der Krypto-Assets von Goldman Sachs entfällt auf Bitcoin-ETFs mit über 45 % des Gesamtbestands. Insgesamt verwaltet die Investmentbank Vermögenswerte im Wert von über 3,5 Billionen US-Dollar, wobei Krypto-Assets lediglich 0,33 % des Portfolios ausmachen.

Der Kryptomarkt hatte in den letzten Monaten des vergangenen Jahres mit Schwierigkeiten zu kämpfen: Bis Jahresende fiel der Bitcoin-Kurs auf 88.400 US-Dollar, der Ethereum-Kurs auf 2.970 US-Dollar. Der Marktabschwung wirkte sich auch auf Krypto-ETFs aus. Laut Analysten von SoSoValue belief sich der Netto-Kapitalabfluss aus US-amerikanischen Bitcoin-Spot-ETFs im November auf 3,48 Milliarden US-Dollar – ein neuer Tiefststand seit neun Monaten.

Goldman Sachs hatte zuvor zusammen mit anderen großen globalen Banken die Möglichkeit geprüft, einen eigenen Stablecoin auf den Markt zu bringen, der auf die Währungen der G7-Staaten abzielt, zu denen die Vereinigten Staaten, Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan und Großbritannien gehören.

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