Wie Vermögenswerte in Russland tokenisiert werden: Was ist bekannt?

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Die russischen Behörden arbeiten weiter an einem System zur Regulierung digitaler Vermögenswerte. Ein neuer Schritt war die Verabschiedung eines Konzepts zur Tokenisierung von Sachwerten. Das Dokument wurde vom Finanzministerium, der Zentralbank Russlands und weiteren Bundesbehörden erarbeitet. Die Regierung hat die Initiative bereits gebilligt, und die zuständigen Ministerien haben mit der Umsetzung begonnen.

Das Konzept zielt darauf ab, Rechte an realen Vermögenswerten mithilfe der Blockchain-Technologie zu digitalisieren. Dadurch sollen Investitionen vereinfacht und der Markt zugänglicher gemacht werden.

Warum ist die Tokenisierung von Vermögenswerten notwendig?

Die Behörden erwarten, dass die Digitalisierung von Vermögenswerten deren Liquidität erhöht. Transaktionen sollen schneller und kostengünstiger abgewickelt werden, und Transaktions- und Betriebskosten sollen sinken.

Die Eintrittsbarrieren für Privatanleger könnten sinken, wodurch neue Instrumente einem breiteren Publikum zugänglich gemacht würden. Zudem wird erwartet, dass sich die Qualität der als Kreditsicherheiten verwendeten Mittel verbessert.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Automatisierung. Der Einsatz verteilter Ledger wird Intermediäre teilweise eliminieren. Die Ausführung von Handels- und Anlageaufträgen kann automatisiert werden. Dies sollte auch das Risiko von Bedienungsfehlern verringern.

Welche Vermögenswerte werden in der ersten Phase berücksichtigt und wie sieht der allgemeine Kontext aus?

Zu Beginn wählten wir mehrere Kategorien für die Tests aus. Dies waren Bereiche, in denen es einfacher sein würde, ein rechtliches Modell zu entwickeln.

Die Liste enthielt:

  • Eigentumsrechte;
  • geistige Rechte ohne obligatorische staatliche Registrierung von Transaktionen;
  • Dokumentenpapiere;
  • Anteile am genehmigten Kapital der GmbH.

Das Finanzministerium erwartet, dass die Einführung dieses Mechanismus zur Entstehung neuer digitaler Vermögenswerte führen wird. Auch die Liquidität bestehender Instrumente könnte sich erhöhen.

Die Initiative entwickelt sich parallel zur allgemeinen Regulierung des Kryptomarktes. Die russische Zentralbank hatte zuvor ihr Konzept vorgestellt. Es erlaubt Investitionen in Kryptowährungen für alle Anlegerkategorien, sieht jedoch Einschränkungen für nicht qualifizierte Anleger vor. Die Verwendung digitaler Währungen als Zahlungsmittel innerhalb Russlands bleibt weiterhin verboten.

Gleichzeitig entwickelt sich die Rechtspraxis weiter. Kürzlich wurde ein Gesetz über das Verfahren zur Beschlagnahme und Einziehung digitaler Währungen in Strafsachen verabschiedet. Kryptoassets werden in diesem Zusammenhang als Eigentum anerkannt.

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