
Sean Farrell, Leiter der Digital Asset Strategie bei Fundstrat, der Anfang des Jahres mit seiner Vorhersage eines Abschwungs auf den Kryptomärkten für Aufsehen sorgte, beurteilte den aktuellen Zustand des Marktes und die Zukunftserwartungen.
Da der Kryptowährungsmarkt Anfang 2026 eine scharfe Korrektur erleben dürfte, hat der renommierte Analyst Sean Farrell, der vor einigen Monaten einen Rückgang des Bitcoin-Kurses auf 60.000 bis 65.000 US-Dollar prognostiziert hatte, die für Anleger drängendste Frage beantwortet: „Ist der Tiefpunkt erreicht?“
Farrell erklärte, Bitcoin habe letzte Woche deutliche Anzeichen einer Kapitulation gezeigt und 59.000 US-Dollar erreicht. Er warnt jedoch vor einer vollständigen Marktumkehr: „Die Tatsache, dass unsere Kursziele so schnell erreicht werden, beunruhigt mich etwas. Es könnte noch zu früh sein, von einem dauerhaften Tiefpunkt zu sprechen.“
Trotz seiner pessimistischen Prognosen für das erste Quartal hält Farrell an seinem Ziel fest, den Bitcoin-Kurs bis Jahresende auf 115.000 US-Dollar zu treiben. Laut dem Analysten ebnet diese starke Markterholung den Weg für ein nachhaltigeres Wachstum. Farrell zeigte sich weiterhin optimistisch und erklärte: „Ich denke, die Erholung wird recht schnell vonstattengehen, sobald sich der Markt stabilisiert hat und Spekulanten wieder in Kryptowährungen investieren.“
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Farrell merkte an, dass sich das Interesse der Anleger zuletzt von Bitcoin hin zu Edelmetallen (Gold, Silber) und Projekten im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) verlagert habe. Er erklärte jedoch, dass Kryptowährungen angesichts der Verlangsamung in diesen Bereichen wieder zu „glänzendem Gold“ werden könnten. Er betonte insbesondere, dass die Kandidatur von Kevin Warsh für den Vorsitz der US-Notenbank und das Engagement seiner Regierung für eine anhaltend starke Wirtschaft mittelfristig positive Auswirkungen auf risikoreiche Anlagen haben könnten.
Der Analyst erklärte, dass sich sein Portfoliomanagement nicht nur auf Bitcoin, sondern auch auf andere Projekte konzentriert. Trotz Vitalik Buterins Anmerkungen zu Layer-2-Strategien bleibt er hinsichtlich ETH optimistisch und sieht den Kursrückgang der letzten Woche als Kaufgelegenheit. Bezüglich Hyperliquid (HYPE) fügte Farrell hinzu, dass das Projekt aufgrund seines fundamentalen Wertes und seines Erfolgs im Bereich „exogener Vermögenswerte“ (Nicht-Krypto-Vermögenswerte) einen wichtigen Platz im Portfolio einnimmt.
*Dies ist keine Anlageberatung.
