
Michael Burr, Mitglied des Federal Reserve Board of Governors, gab wichtige Erklärungen zur Geldpolitik, den Inflationsaussichten und den Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Wirtschaft ab.
Barr sagte, insbesondere KI-Investitionen seien „extrem unempfindlich“ gegenüber den Zinszielen der Fed, und fügte hinzu, dass die Welle technologiegetriebener Investitionen weitgehend unabhängig vom bestehenden geldpolitischen Rahmen stattfinde.
Barr erklärte, die aktuelle Lage deute darauf hin, dass die Fed die Zinssätze für einige Zeit unverändert lassen werde. Er merkte an, dass eine sorgfältige Datenbeobachtung vor jeglichen neuen geldpolitischen Maßnahmen ratsam sei, und fügte hinzu, dass weitere Zinssenkungen erst dann in Betracht gezogen werden sollten, wenn es überzeugendere Anzeichen für einen anhaltenden Rückgang der Rohstoffinflation gebe.
Barr merkte an, dass der neutrale Zinssatz zwar leicht, aber nicht wesentlich gestiegen sei, und erklärte, die Fed könne ihre Geldpolitik „bequem fortsetzen“. Er fügte jedoch hinzu, es bestünden „erhebliche Risiken“, dass die Inflation über dem Zielwert von 2 % bleibe. Barr sagte, es sei vernünftig anzunehmen, dass sich die Inflation im Laufe des Jahres abschwächen werde, sobald die Auswirkungen der Zölle nachließen.
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Barr erklärte, aktuelle Daten deuteten auf Stabilität am Arbeitsmarkt hin. Der Markt sei derzeit ausgeglichen, bleibe aber anfällig für Schocks. Zwar gebe es noch keine überzeugenden Beweise dafür, dass künstliche Intelligenz die Arbeitslosigkeit verstärke, doch fügte das Fed-Mitglied hinzu, es sei wichtig, sich auf mögliche erhebliche langfristige Störungen des Arbeitsmarktes aufgrund des technologischen Wandels vorzubereiten.
Laut Barr könnte KI zwar potenziell langfristig zu erhöhter struktureller Arbeitslosigkeit führen, dürfte aber langfristig Produktivität und Lebensstandard verbessern. Barr merkte an, dass die hohen Produktivitätszahlen teilweise auf den durch KI bewirkten Schub zurückzuführen seien, fügte aber hinzu, dass unklar sei, ob dieser Effekt strukturell oder konjunkturell bedingt sei.
Barr erklärte, dass erhöhte Investitionen in KI allein nicht ausreichen, um die Fed zu einer Zinssenkung zu bewegen. Er merkte an, dass der KI-Boom nicht automatisch zu einer Lockerung der Geldpolitik führen werde, und fügte hinzu, er wünsche sich mehr Beweise dafür, dass die Inflation nachhaltig in Richtung des 2%-Ziels sinke.
*Dies ist keine Anlageberatung.
