Der Gründer von OpenClaw wechselt zu OpenAI und sieht sich dort Anfeindungen in der Krypto-Community ausgesetzt.

Das KI-Startup OpenAI hat Peter Steinberger, den Gründer von OpenClaw, mit der Leitung seines Geschäfts mit persönlichen KI-Agenten beauftragt. Dem Unternehmer wird jedoch vorgeworfen, sich geweigert zu haben, den Token des Projekts einzuführen.

„Er ist ein Genie mit vielen erstaunlichen Ideen für eine Zukunft, in der hochintelligente Agenten miteinander interagieren und wirklich nützliche Aufgaben für die Menschen erledigen. Wir gehen davon aus, dass dies schnell zum Kern unseres Produktangebots werden wird“, sagte Sam Altman, CEO von OpenAI.

Der CEO fügte hinzu, dass OpenClaw als offenes Projekt betrieben werden soll, das von seinem Unternehmen unterstützt wird.

„Ich möchte die Welt verändern, nicht einen großen Konzern aufbauen, und die Zusammenarbeit mit OpenAI ist der schnellste Weg, dies für alle zu erreichen“, bemerkte Steinberger in einem Blogbeitrag.

OpenClaw (ehemals Clawdbot) ist ein Open-Source-Dienst, der Ende Januar an Popularität gewann. Er ermöglicht die Erstellung von KI-Agenten, die lokal auf dem Gerät des Benutzers ausgeführt werden.

Probleme mit der Krypto-Community

In einem Interview mit Lex Friedman schilderte Steinberger, wie er in der Krypto-Community angegriffen wurde. Zeitweise war der Entwickler sogar kurz davor, das Projekt zu löschen.

„Ich wusste nicht, dass sie nicht nur gut im Belästigen sind, sondern auch sehr gut im Umgang mit Skripten und Tools. Ich habe diese Leute unterschätzt. Ehrlich gesagt war ich kurz davor, Clawdbot einfach zu löschen“, erklärte er.

Steinberger hat kein Interesse daran, den Token zu veröffentlichen oder zu bewerben, doch die Nutzer fordern dies aktiv. Sie haben einen digitalen Vermögenswert geschaffen und verlangen nun, dass der Entwickler diesen anerkennt, Provisionen erhält und sich an der Weiterentwicklung beteiligt. Sie überschwemmen Discord und X mit Nachrichten.

Ihm wurde schließlich vorgeworfen, den Token nicht ausreichend beworben zu haben. Parallel dazu versuchten Kryptobetrüger, das GitHub-Konto des Entwicklers zu hacken, und während des Rebrandings des Projekts wurden alle Benutzernamen schnell missbraucht, um neue digitale Assets zu bewerben.

„Das ist die schlimmste Form von Online-Mobbing, die mir je untergekommen ist“, betonte Steinberger.

Zur Erinnerung: Im Januar warnten Experten vor den Gefahren des KI-Assistenten Clawdbot. Dieser könnte unbeabsichtigt persönliche Daten und API- Schlüssel preisgeben.

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