
Die größte italienische Bankengruppe, Intesa Sanpaolo, hat in einer Meldung an die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) Investitionen in Kryptowährungs-ETFs offengelegt.
Zum 31. Dezember 2025 hatte die Bank 72,6 Millionen US-Dollar in den ARK 21Shares Bitcoin ETF und 23,4 Millionen US-Dollar in den iShares Bitcoin Trust investiert, wodurch sich die Gesamtbestände auf rund 96 Millionen US-Dollar beliefen. Im Gegensatz zum direkten Bitcoin-Kauf ermöglichen diese Spot-ETFs der Bank ein indirektes, reguliertes Engagement in Kryptowährungen, ohne dass sie ein Börsenkonto eröffnen oder selbst Krypto-Assets halten muss.
Intesa investierte außerdem 4,3 Millionen US-Dollar in den Bitwise Solana Staking ETF, um vom Staking auf der Solana-Blockchain zu profitieren. Die Bank hält zudem eine Beteiligung im Wert von 4,4 Millionen US-Dollar an Circle, dem Emittenten des Stablecoins USDC, und besitzt kleinere Anteile an der amerikanischen Kryptobörse Coinbase sowie der Finanzplattform Robinhood.
Spot-Krypto-ETFs verzeichnen derzeit anhaltende Nettoabflüsse. Laut CoinShares beliefen sich die kumulierten Abflüsse aus Krypto-ETFs in den letzten vier Wochen auf 3,74 Milliarden US-Dollar. Der Verkaufsdruck hält an, Bitcoin notiert bei rund 67.000 US-Dollar mit einer Marktkapitalisierung von etwa 1,3 Billionen US-Dollar.
Im vergangenen Jahr kaufte Intesa Sanpaolo, die aktiv die Möglichkeiten der Blockchain erforscht und Branchenprojekte unterstützt, 11 Bitcoins im Wert von etwa 1 Million Euro (1,02 Millionen US-Dollar).
