
Die JPMorgan Bank bestätigte die Schließung der Konten von Donald Trump im Jahr 2021. Diese Entscheidung veranlasste die Familie des Politikers, sich mit digitalen Vermögenswerten auseinanderzusetzen, schreibt Fortune.
Der ehemalige Topmanager der größten US-Bank, Dan Wilkening, bestätigte die Kontosperrung in Gerichtsakten. Zuvor hatte sich das Finanzinstitut zu dem Vorfall nicht offiziell geäußert.
Im Januar reichte Trump eine Klage in Höhe von 5 Milliarden Dollar gegen JPMorgan ein und beschuldigte die Bank, Verträge illegal gekündigt und seine Familie auf eine inoffizielle „schwarze Liste“ gesetzt zu haben. Die Anwälte des Politikers bezeichneten die Erklärung der Bank als direkten Beweis für den entstandenen Schaden.
JPMorgan-Vertreter bezeichneten die Klage als unbegründet. Sprecherin Trish Wexler erklärte gegenüber CNN, die Bank schließe Konten nur bei rechtlichen und regulatorischen Risiken, nicht aufgrund persönlicher Überzeugungen eines Kunden.
Der Prozess begann ursprünglich vor einem Gericht im US-Bundesstaat Florida. Die Bank beantragt nun die Verlegung des Verfahrens vor ein Bundesgericht in New York, wo die geschlossenen Konten geführt werden.
Zur Erinnerung: Im Oktober 2025 deckten Journalisten der Financial Times auf, dass die Familie von Präsident Trump über eine Milliarde Dollar mit Kryptoprojekten verdient hatte.
Im Februar erwarb ein mit dem Scheich Tahnoun bin Zayed Al Nahyan aus den Vereinigten Arabischen Emiraten verbundener Investmentfonds heimlich 49 % des Kryptoprojekts World Liberty Financial.
