James Chek: „Wann sollte man Bitcoin anhäufen, wenn nicht jetzt?“

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James Chek schreibt, dass für Bitcoin-Besitzer mit optimistischen Erwartungen die größte Enttäuschung in naher Zukunft wohl nicht der Preis, sondern die lange Wartezeit sein wird. Die Risiken für Bitcoin insgesamt seien jedoch bereits deutlich reduziert worden.

Laut On-Chain-Analyst James Chek zeigt Bitcoin anhand mehrerer Indikatoren klassische Anzeichen einer Bodenbildung und notiert auf einem Niveau, das historisch gesehen einer deutlichen Erholung vorausgeht. Die entscheidende Bewährungsprobe für die Bitcoin-Bullen dürfte jedoch die Zeit und nicht der Preis sein.

„Alle Mean-Reversion-Muster – von technischen bis hin zu On-Chain-Analysen – befinden sich aktuell im Bodenbereich. Dieses Muster tritt typischerweise nach einem starken Preisverfall auf, wie im Dezember 2018 und Juni 2022 zu beobachten war“, schrieb Chek am Dienstagmorgen, als Bitcoin unter 63.000 US-Dollar fiel und scheinbar auf einen Test des Tiefststands vom 5. Februar bei 60.000 US-Dollar zusteuerte.

„Entweder ist Bitcoin tot, er wird nicht zu seinem Mittelwert zurückkehren und all Ihre Modelle sind falsch“, fuhr Chek fort. „Oder Sie sollten die Bären ignorieren … und von nun an ruhig eine Dollar-Cost-Averaging-Strategie anwenden und Satoshis anhäufen.“

Chek, der 2025 zutreffend vor Investitionen in Bitcoin-Treasury-Unternehmen warnte, die den Erfolg von Michael Saylors Strategie nachahmen wollten, räumte heute ein, dass der Bitcoin-Kurs noch weiter fallen könnte. Der Zeitpunkt sei jedoch ein entscheidender Faktor. Er erinnerte an den schweren Bärenmarkt von 2022. Viele erinnern sich an den Tiefststand von rund 15.600 US-Dollar im Dezember jenes Jahres, doch der Tiefpunkt wurde bereits sechs Monate zuvor bei etwa 17.600 US-Dollar erreicht. In der Zwischenzeit wartete der Markt ab, und der finale Liquiditätsabfluss erfolgte im Zuge des Zusammenbruchs von FTX.

„Genau das ist die Situation mit minimalen Risiken für Bitcoin“, schloss Chek. „Wenn wir den Bitcoin-Anteil in unserem Portfolio jetzt nicht erhöhen, wann dann?“

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