Der Senat von Arizona billigt die Schaffung einer Krypto-Reserve

Der Senat von Arizona hat den Gesetzentwurf SB 1649 eingebracht, der die Schaffung einer strategischen Reserve für digitale Vermögenswerte vorsieht. Der Fonds soll mit beschlagnahmten Kryptowährungen aufgefüllt werden.

Der Gesetzentwurf hat die zuständigen Ausschüsse erfolgreich passiert und bereitet sich nun auf die Schlussabstimmung vor.

Die Reserve wird vom Finanzminister des Bundesstaates verwaltet. Dieser ist berechtigt, die Gelder anzulegen und Kryptokredite zu vergeben, um Einnahmen zu generieren. Eine zentrale Bedingung ist, dass die Transaktionen keine zusätzlichen finanziellen Risiken für den Haushalt von Arizona mit sich bringen dürfen.

Die Verwahrung der Vermögenswerte wird qualifizierten Verwahrstellen anvertraut: Banken oder Treuhandgesellschaften. Es ist auch zulässig, Gelder in von der SEC oder CFTC zugelassenen börsengehandelten Produkten anzulegen.

Die Reserve wird nicht nur Bitcoin umfassen. Der Gesetzentwurf erlaubt die Aufbewahrung von XRP, Digibyte, Stablecoins und NFTs, sofern diese bestimmte Mindestmarktwertkriterien erfüllen.

Das Haupthindernis für die Initiative bleibt Arizonas Gouverneurin Kathy Hobbs, die bereits vier ähnliche Gesetzesentwürfe per Veto abgelehnt hat. Hobbs bezeichnete Kryptowährungen als zu volatil für den Staatshaushalt.

Die Fortschritte bei der Verabschiedung des Gesetzes fielen mit einem Einbruch des Kryptomarktes zusammen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels notiert Bitcoin unter 64.000 US-Dollar, ein Rückgang von 4,3 % innerhalb von 24 Stunden.

Zur Erinnerung: Im Januar prognostizierte Brian Moynihan, CEO der Bank of America, dass bis zu 6 Billionen US-Dollar vom US-Bankensystem in Stablecoins fließen würden. Dies entspricht etwa 30–35 % der gesamten Einlagen des Landes.

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