Der WebN-Inkubator des Milliardärs Alan Howard wird geschlossen.

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Die WebN Group, ein von Milliardär Alan Howard unterstützter Blockchain- und Web3-Inkubator, wird geschlossen. Laut einer mit der Angelegenheit vertrauten Quelle hat das Unternehmen in den vergangenen Jahren eine Reihe von Startups im Bereich digitaler Infrastruktur gefördert.

Der Inkubator hat kürzlich den Tokenisierungsspezialisten Libre (jetzt KAIO genannt), den Asset-Staking-Dienst Twinstake, das Blockchain-Infrastrukturunternehmen TruFin und das Zero-Knowledge-Proof-Startup Geometry finanziert.

Neben Howard erhielt WebN im Jahr 2023 eine nicht genannte Investition von Laser Digital, der Krypto-Sparte der japanischen Bank Nomura.

Die Quelle merkte an, dass der Inkubator seine Mission erfolgreich abgeschlossen habe. Einige der ehemaligen WebN-Mitarbeiter wechselten zu Brevan Howard, dem von Howard gegründeten Hedgefonds.

Die Entscheidung, den WebN-Inkubator zu schließen, hat keinen Einfluss auf Howards Pläne für digitale Assets, sagte eine Quelle aus dem Umfeld von WebN.

„Diejenigen, die Alan kennen, wissen, dass er schon lange davon überzeugt ist, dass die Blockchain-Technologie auch in traditionellen Märkten eingesetzt werden wird“, bemerkte die Quelle.

Die vergangenen zwölf Monate waren für Unternehmen im Kryptowährungsbereich herausfordernd. Laut Financial Times verlor der Brevan Howard Digital Asset Fund im letzten Jahr fast 30 %. Demgegenüber standen Gewinne von 52 % im Jahr 2024 und 43 % im Jahr davor.

Wie viele andere Hedgefonds hat auch Brevan Howard seine Position im Bitcoin ETF (BTC $68.247,83) reduziert und damit seinen Anteil am iShares Bitcoin Trust von BlackRock um etwa 85 % verringert, wie Daten von Bloomberg und CF Benchmarks zeigen.

Im Jahr 2025 trat Gautam Sharma, der mehrere Jahre lang die Kryptowährungsinvestitionen des Unternehmens verantwortet hatte, ebenfalls als CEO von BH Digital zurück. Brevan Howard beschloss zudem, Nova, einen von Kevin Hu, einem ehemaligen Dragonfly-Investor, geleiteten Hedgefonds, auszugliedern. Hu war 2023 im Zuge einer Übernahme mit seinem eigenen Fonds zu BH Digital gekommen.

„Brevan Howard lässt sich von vorübergehenden Schwankungen nicht beirren. Das Unternehmen behält einen optimistischen Ausblick auf digitale Vermögenswerte bei und betreibt ein großes Risikokapitalgeschäft mit Fokus auf breit gefächerte Investitionsmöglichkeiten“, so die Quelle.

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