
Laut Analysten des Finanzunternehmens River akkumulierten Großinvestoren im Jahr 2025 rund 829.000 BTC, was auf eine wachsende institutionelle Nachfrage und eine Stärkung des Status von Bitcoin als ausgereiftes Anlagegut hindeutet.
Laut dem Unternehmen hat sich die Akzeptanz von Bitcoin durch Banken, Finanzinstitute, Einzelhändler und Regierungen trotz des Wertverfalls deutlich beschleunigt.
„Es gibt keinen Bärenmarkt bei der Bitcoin-Akzeptanz. Das Vertrauen in Bitcoin ist schneller gewachsen als in jedem anderen Vermögenswert in der Geschichte. Was als Experiment begann, hat sich zu einem weithin akzeptierten Wertspeicher entwickelt, mit Akzeptanzraten, die mit denen des Internets vergleichbar sind“, heißt es im Bericht von River.
Anlageberater kaufen seit acht Quartalen in Folge Bitcoin und haben in den letzten zwei Jahren vierteljährlich rund 1,5 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-ETFs investiert. Analysten zufolge ermöglichen solche Anlagen Millionen von Privatanlegern den Zugang zu diesem Vermögenswert über Brokerkonten, Pensionspläne, Staatsfonds und Unternehmensbilanzen.

Der Bericht hebt außerdem das Wachstum der Bitcoin-Nutzung im Handel hervor: Die Anzahl der US-Unternehmen, die BTC als Zahlungsmittel akzeptieren, hat sich verdreifacht, und die weltweite Nutzung ist im vergangenen Jahr um 74 % gestiegen. Das Zahlungsvolumen im Lightning Network hat sich verdreifacht, und das Netzwerk verarbeitet derzeit monatlich Transaktionen im Wert von rund 1,1 Milliarden US-Dollar.
Laut River besitzen 23 Länder Bitcoin durch Mining, Beschlagnahmung oder staatliche Reserven. Die Volatilität von Bitcoin nimmt ab und nähert sich der von Gold und dem S&P 500 an, was auf seine zunehmende Akzeptanz als etablierte Anlageklasse hindeutet.
„Mit sinkender Volatilität verringert sich die Hürde für risikoscheue Anleger. Dies eröffnet ihnen im Laufe der Zeit den Zugang zu größeren Kapitalmengen“, erklärten die Experten.
River schlussfolgerte, dass die Bitcoin-Akzeptanz in den kommenden Jahren nicht nur den aktuellen Trend fortsetzen, sondern sich auch deutlich beschleunigen werde, was zu höheren Preisen für die Kryptowährung führen werde.

Die Ökonomin und Investmentanalystin Lyn Alden erklärte zuvor, dass einer der Faktoren, die das Wachstum von Bitcoin antreiben könnten, die Überhitzung der Aktien von Unternehmen sein könnte, die im Bereich der künstlichen Intelligenz tätig sind.
