
Die KI-Schicht baut auf bekannten Komponenten wie Wallet-Infrastruktur, Liquiditätsrouting und Intra-Blockchain-Datenflüssen auf und konsolidiert diese zu einer einzigen Ausführungsumgebung, die für KI-Agenten konzipiert ist, die auf verschiedenen Blockchains laufen.
Anstatt Preisfeeds, Token-Genehmigungen, Gaspreise und Swap-Routing manuell zu verknüpfen, können Entwickler einen Agenten einbinden und übergeordnete Anweisungen erteilen, beispielsweise den Tausch von ETH gegen USDC unterhalb eines bestimmten Preises. OnchainOS verwaltet den gesamten Workflow nahtlos – von der Marktbeobachtung über die Liquiditätsbeschaffung bis hin zur Bestätigung der Abwicklung.
Die Schnittstelle zwischen Kryptowährung und künstlicher Intelligenz hat in den letzten 12 Monaten exponentiell zugenommen; der KI-Markt soll Prognosen zufolge von 6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024 auf 50 Milliarden US-Dollar im Jahr 2030 anwachsen.
Händler nutzen diese Technologie zu ihrem Vorteil. Ein aktuelles Beispiel dafür ist, als eine Gruppe von Privatanlegern KI einsetzte, um „Fehler“ auf Plattformen wie Polymarket aufzuspüren, bevor sie die KI anwies, in ihrem Namen zu handeln.
Laut Unternehmensangaben unterstützt OnchainOS über 60 Blockchain-Netzwerke sowie intelligentes Routing zwischen über 500 dezentralen Börsen. OKX berichtet, dass der umfassendere OnchainOS-Stack bereits 1,2 Milliarden API-Aufrufe täglich und ein tägliches Handelsvolumen von rund 300 Millionen US-Dollar verarbeitet. Dies unterstreicht, dass die KI-Schicht auf bestehender Produktionsinfrastruktur aufbaut.
Der Zugriff erfolgt über natürlichsprachliche „KI-Fähigkeiten“, die Integration des Modellkontextprotokolls für Codierungsagenten wie Claude Code und Cursor sowie über direkte REST-APIs für Entwickler, die mehr Kontrolle benötigen.
„OnchainOS steht Entwicklern weltweit ab Dienstag, dem 3. März, zur Verfügung“, teilte das Unternehmen in einer Erklärung mit.
