
Mark Connors, Chief Investment Officer von Risk Dimensions, sagte, der jüngste Anstieg des Bitcoin-Kurses sei auf einen „Short Squeeze“ am Markt zurückzuführen.
Seiner Einschätzung nach deutet der Preisanstieg der ersten Kryptowährung nicht auf die Bildung einer nachhaltigen Trendwende hin.
„Dieser Anstieg ist auf die Eindeckung von Leerverkäufen zurückzuführen. Irans Angriffe auf die Energieinfrastruktur haben die Struktur der Kapitalströme verändert, und Bitcoin hat an Wert gewonnen, da sich der Abfluss von Geldern von Kryptowährungsreservemanagern umgekehrt hat“, erklärte Connors.
Er betonte, dass der Abwärtstrend trotz der Preiserholung anhält. Es bestehen weiterhin erhebliche Widerstände am Markt, und ohne ein nachhaltiges Wachstum der Spotnachfrage könnte die aktuelle Erholung nur von kurzer Dauer sein.
Laut Connors ist es verfrüht, von einem Aufwärtstrend zu sprechen, solange Bitcoin die Marke von 75.000 US-Dollar nicht durchbricht und sich darüber konsolidiert. Eine Rückkehr auf 100.000 US-Dollar ist zwar möglich, aber erst langfristig.
Greg Cipolaro, Leiter der Analyseabteilung der New York Digital Investment Group (NYDIG), hatte zuvor erklärt, dass die Dynamik von Bitcoin maßgeblich von den Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf die Wirtschaft und der Liquidität der Zentralbanken abhängen werde.
