
Die Leitung der tschechischen Nationalbank plant den Kauf von 32,8 Tonnen Gold, wird aber keinen Cent für Bitcoin ausgeben.
Die Mitarbeiter der Zentralbank veröffentlichten einen aktualisierten Bericht zum Ausgleich von Volatilität und potenziellen Erträgen aus Vermögenswerten in Anlageportfolios, darunter Edelmetalle und Kryptowährungen. Laut dem Dokument plant die Zentralbank, ihre XAU-Reserven von 67,2 Tonnen auf 100 Tonnen zu erhöhen und damit zusätzliche 32,8 Tonnen im Wert von 5,5 Milliarden US-Dollar (zum aktuellen Wechselkurs) anzuhäufen.
Die Zentralbank zögert jedoch aus zwei Gründen, in Bitcoin zu investieren:
- Die Handelshistorie von $BTC ist zu kurz;
- Der digitale Vermögenswert weist instabile finanzielle Eigenschaften auf.
Dennoch räumten Experten ein, dass die Investition von 1 % des Kapitals in Bitcoin ein höheres Risiko-Rendite-Verhältnis aufweist als die Anlage von 35 % in Aktien, da die Volatilität der Portfoliowerte sinkt, während die Rendite gleich bleibt oder sogar steigt. Experten der brasilianischen Bank Itaú Unibanco teilen diese Ansicht und empfehlen, 1–3 % der Ersparnisse in Bitcoin anzulegen.
Gleichzeitig schließen Mitarbeiter der Tschechischen Nationalbank den Kauf von Kryptowährungen in der Zukunft nicht aus. Sie hoffen vermutlich, dass der Kurs im aktuellen Abwärtstrend seinen Tiefpunkt erreicht und sie dann zum niedrigstmöglichen Preis kaufen können, um bei der anschließenden Aufwärtsbewegung einen erheblichen Gewinn zu erzielen. Sollte Bitcoin, wie vom Analysten Yuri Saveliev von Happy Coin News prognostiziert, auf 35.000 US-Dollar fallen und anschließend auf 140.000 US-Dollar steigen, würde sich die Rendite der Investition in Bitcoin innerhalb von etwa drei Jahren auf 300 % belaufen.
