Ein Analyst von Bloomberg hat eine optimistische Prognose für Bitcoin abgegeben: „Der Weg zur 80.000-Dollar-Marke wird kürzer sein als erwartet.“

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Die Kryptowährungsmärkte haben wieder an Dynamik gewonnen, Bitcoin ist zurück im Bereich von 70.000 US-Dollar.

Experten sagen, dass der Weg zu 80.000 Dollar viel schneller erreicht werden kann als erwartet, wenn die Lücke von mehr als 72.000 Dollar überbrückt werden kann.

Die jüngsten Kursschwankungen bei Bitcoin verstärken den Aufwärtstrend, der im Markt als „Hassrallye“ bezeichnet wird. In der Sendung mit James Seyffarth, ETF-Analyst bei Bloomberg Intelligence, wurden institutionelle Kapitalzuflüsse in den Markt und technische Widerstandsniveaus erörtert.

Analysten zufolge hat sich Bitcoin in der Vergangenheit nur sehr kurz im Bereich von 72.000 bis 80.000 US-Dollar bewegt. Dies deutet auf einen Mangel an signifikantem Verkaufsdruck oder Akkumulation in diesem Preisbereich hin. Sollte Bitcoin den wichtigen Widerstand im Bereich von 73.000 bis 74.000 US-Dollar durchbrechen, dürfte dem Weg zu 80.000 US-Dollar nichts mehr im Wege stehen. Seyffarth weist darauf hin, dass Märkte nach einem starken Rückgang tendenziell kurzfristig höhere Niveaus testen.

Trotz der pessimistischen Marktstimmung sprechen die Zahlen eine andere Sprache. Seyffarth gab bekannt, dass seit dem 24. Februar 2,13 Milliarden US-Dollar in Bitcoin-Spot-ETFs geflossen sind.

Nach einem Abfluss von rund 9 Milliarden US-Dollar zwischen Oktober und Ende Februar beweist diese starke Erholung laut Analysten, dass institutionelle Anleger weiterhin am Kauf von Bitcoin-ETFs interessiert sind. Das gesamte verwaltete Vermögen (AUM) von Bitcoin-ETFs nähert sich wieder der 100-Milliarden-Dollar-Marke.

Eine weitere bemerkenswerte Entwicklung ist der Strategiewechsel bei großen Bitcoin-Minern (wie Marathon und Core Scientific). Es wird behauptet, dass Miner Bitcoin nicht mehr einfach nur „halten“, sondern einen Teil ihrer Bestände verkaufen, um in Infrastruktur für künstliche Intelligenz (KI) zu investieren.

Experten argumentieren jedoch, dass diese Verkäufe keinen „Vertrauensverlust“ darstellen, sondern vielmehr einen rein kommerziellen und logischen Schritt, der vom Gewinnstreben getrieben ist.

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Auch in der Welt der Kryptowährungen richtet sich die Aufmerksamkeit auf die regulatorischen Änderungen in Washington. Die Treffen von Coinbase-CEO Brian Armstrong mit Regierungsvertretern und Trumps scharfe Kritik an Banken deuten darauf hin, dass der Sektor nun auf Augenhöhe mit traditionellen Finanzriesen (wie JP Morgan) agiert und diese mitunter sogar an Einfluss übertrifft. Seyffarth prognostiziert, dass bis Ende 2026 Hunderte verschiedener Kryptowährungs-ETFs aufgelegt werden könnten.

In geopolitischen Krisen wie den Spannungen zwischen Iran und Israel reagiert Bitcoin erfahrungsgemäß wie ein „Risikoinvestment“: Der Kurs fällt, erholt sich aber anschließend sofort wieder. Analysten prognostizieren, dass Bitcoin bei Erreichen der 80.000-Dollar-Marke durch zahlreiche positive Entwicklungen, die derzeit unbeachtet bleiben (z. B. Morgan Stanleys ETF-Initiative, regulatorische Klarstellungen), deutlich steigen wird.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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