Angreifer hob inmitten unerwarteten Token-Wachstums 2,7 Millionen US-Dollar vom Solv-Protokoll ab.

Am 5. März wurde die dezentrale Plattform Solv Protocol von einem unbekannten Angreifer attackiert. Das Projektteam meldete dies.

Weniger als zehn Nutzer waren von dem Vorfall betroffen, der Gesamtschaden wird auf 2,7 Millionen US-Dollar geschätzt. Die Entwickler haben zugesichert, die Verluste vollständig zu kompensieren.

Laut Decurity nutzte der Angreifer eine Schwachstelle in einem der BitcoinReserveOffering (BRO)-Speicherverträge 22 Mal aus. Dadurch konnte er 135 BRO in 567 Millionen BRO umwandeln, die er anschließend gegen etwa 38 SolvBTC tauschte.

Solv versicherte, dass andere Repositories und Kundendaten weiterhin sicher sind. Das Team untersucht den Vorfall gemeinsam mit Hypernative Labs, SlowMist und CertiK und hat bereits Maßnahmen ergriffen, um einen erneuten Angriff zu verhindern.

Die Plattform bot dem Angreifer 10% des Betrags als Belohnung für die Rückgabe der gestohlenen Vermögenswerte an.

Solv-Performance und native Coin-Reaktion

Die Plattform verfügt über gesperrte BTC im Wert von 623 Millionen US-Dollar in Höhe von 8.847 BTC. Laut der Solv-Website handelt es sich bei dem Projekt um die größte On-Chain-Reserve der ersten Kryptowährung mit einem Guthaben von 24.226 BTC.

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Quelle: DefiLlama.

Der Preis des plattformeigenen Tokens SOLV ist nach Bekanntwerden des BRO-Vault-Hacks um 3,5 % gestiegen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels notiert der Token bei etwa 0,004 US-Dollar.

Stundenchart von Binance SOLV/USDT. Quelle: TradingView.

Zur Erinnerung: Im Februar beliefen sich die Gesamtverluste durch Hackerangriffe in der Kryptoindustrie auf 26,5 Millionen US-Dollar.

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