
Analysten vermuten, dass der Bitcoin-Abfluss von Börsen und die Bewegungen von Stablecoins auf dem Kryptowährungsmarkt auf groß angelegte Spotkäufe hindeuten könnten. Laut Daten des Kryptowährungsmarktanalysten Axel Adler haben die Bitcoin-Abflüsse von zentralisierten Kryptowährungsbörsen (CEXs) in den letzten sieben Tagen ein signifikantes Niveau erreicht.
Laut Analystenschätzungen wurde in der vergangenen Woche ein Nettoabfluss von BTC im Wert von 47.700 US-Dollar von den Handelsplattformen verzeichnet. Dies ist der höchste wöchentliche Abfluss seit etwa einem Jahr.
Den Daten zufolge betrugen die täglichen Nettoabflüsse vom 27. Februar bis zum 5. März -2867, -1205, -251, -6129, -1819, -31900 und -3478 BTC . Die bemerkenswerteste Bewegung ereignete sich am 4. März, als innerhalb eines Tages BTC im Wert von rund 31.900 US-Dollar von den Börsen abgezogen wurden. Axel merkte an, dass solch hohe Abflüsse an einem Tag typischerweise mit großen Investoren zusammenhängen, die ihre Vermögenswerte in Cold Wallets transferieren. In einigen Fällen können sie jedoch auch auf interne Überweisungen zwischen Depotbanken zurückzuführen sein.
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Laut Analysten könnte der anhaltende Nettoabfluss von Bitcoin von den Börsen auf eine mögliche Abschwächung des Verkaufsdrucks am Spotmarkt hindeuten. Sollte der Nettoabfluss in den nächsten drei bis fünf Tagen ohne signifikante Zuflüsse anhalten, könnte dies als Signal für eine „kontinuierliche Akkumulation“ interpretiert werden.
Andererseits liefern die Stablecoin-Flüsse auch wichtige Hinweise auf das Marktverhalten. Laut den jährlichen Nettozuflussdaten für Stablecoins wurde Anfang März ein starker Zufluss von rund 1,1 Milliarden US-Dollar verzeichnet. Dieser Zufluss kehrte sich jedoch schnell um, und die Daten zeigen aktuell einen Nettoabfluss von rund -37,5 Millionen US-Dollar.
Laut Adler ist die Korrelation zwischen diesen beiden Indikatoren entscheidend. Der starke Zufluss von Stablecoins Anfang März und der massive Bitcoin-Abfluss am 4. März deuten zusammengenommen auf einen typischen Transaktionszyklus hin. Der Analyst argumentiert, dass die Gelder zunächst als Stablecoins an Börsen eingezahlt, dann in Bitcoin umgewandelt und anschließend zur Speicherung auf der Blockchain wieder abgehoben wurden. Dieses Muster gilt allgemein als charakteristisches Merkmal groß angelegter Spotkäufe.
Dies ist keine Anlageberatung.
