
Vom 2. bis 6. März belief sich der Zufluss von Geldern in Kryptowährungs-Investitionsprodukte auf 619 Millionen US-Dollar. Dies geht aus einem Bericht von CoinShares-Analysten hervor.

Dynamik der wöchentlichen Zuflüsse in Kryptofonds. Quelle: CoinShares.
Die Dynamik war uneinheitlich. In den ersten drei Tagen investierten Anleger 1,44 Milliarden US-Dollar. Am 5. und 6. März verschlechterte sich die Stimmung – die Abflüsse erreichten 829 Millionen US-Dollar.
Analysten führten diese Trendwende auf makroökonomische Schwankungen zurück. Steigende Ölpreise glichen die positiven Auswirkungen schwacher US-Arbeitsmarktdaten aus. Die Erwartungen eines Rückgangs der Inflation erfüllten sich nicht.
Fast der gesamte Zufluss stammte von institutionellen Anlegern aus den USA – 646 Millionen US-Dollar. Anleger aus Europa, Asien und Kanada agierten vorsichtiger: Die Abflüsse in diesen Regionen beliefen sich auf 23,8 Millionen US-Dollar, 2,2 Millionen US-Dollar bzw. 3,6 Millionen US-Dollar.

Wöchentliche Verteilung des eingeworbenen Kapitals nach Regionen. Quelle: CoinShares.
Das Hauptinteresse galt traditionell Bitcoin: Die Zuflüsse in auf der ersten Kryptowährung basierende Instrumente erreichten 521 Millionen US-Dollar. Gleichzeitig wurden 11,4 Millionen US-Dollar in Strukturen investiert, die das Eröffnen von Short-Positionen auf digitales Gold ermöglichen. Analysten werteten dies als Zeichen einer polarisierten Anlegerstimmung.

Wöchentliche Verteilung des nach Anlageklassen eingeworbenen Kapitals. Quelle: CoinShares.
Unter den Altcoins führten Ethereum (88,5 Millionen US-Dollar) und Solana (14,6 Millionen US-Dollar). Fonds, die auf Uniswap und Chainlink basieren, zogen jeweils 1,4 Millionen US-Dollar an.
XRP war der einzige bedeutende Vermögenswert mit negativer Entwicklung: Anleger zogen 30,3 Millionen Dollar aus Produkten ab, die damit in Verbindung standen.
Zur Erinnerung: Vom 23. bis 27. Februar beliefen sich die Zuflüsse in Kryptofonds auf 1 Milliarde Dollar.
