Sonic Labs bringt einen „institutionellen“ USSD-Stablecoin auf den Markt.

Das Sonic L1-Netzwerkteam hat den US-Dollar-denominierten Stablecoin Sonic Dollar (USSD) eingeführt. Der Stablecoin ist durch US-Staatsanleihen von BlackRock, Superstate und WisdomTree gedeckt.

„Stablecoins bilden die ‚Geldschicht‘ der On-Chain-Finanzierung. […] Wenn Sonic mehr sein will als nur eine Plattform zum Bereitstellen von Anwendungen, benötigt es eine zuverlässige Währung, um die sich das gesamte Netzwerk koordinieren kann“, stellten die Entwickler fest.

Wie funktioniert USSD?

USSD bildet die grundlegende Liquiditätsschicht für das gesamte Ökosystem. Es basiert auf der frxUSD-Infrastruktur von Frax Finance und entspricht dem Genius Act.

Der Stablecoin ist Teil der vertikalen Integrationsstrategie von Sonic. Neben der Erfüllung seiner Kernfunktionen sollen die Einnahmen aus den hinterlegten Vermögenswerten zur Unterstützung von Liquidität, Rückkäufen und anderen Mechanismen im Zuge des Netzwerkwachstums verwendet werden.

Die Ausgabe erfolgt durch Hinterlegung unterstützter Vermögenswerte (USDC, USDT, PYUSD, USDB, BUIDL, USTB, WTGXX und andere) im Verhältnis 1:1 über Smart Contracts auf Sonic. Es fallen keine Ausgabegebühren an.

Die Einlösung erfolgt über Smart Contracts im vom Nutzer gewählten Netzwerk. Dies ermöglicht Folgendes:

  • Liquidität zwischen Blockchains transferieren;
  • Berechnungen und Finanzgeschäfte durchführen;
  • Das Gleichgewicht zwischen den Ökosystemen wiederherstellen.

Für CCTP -fähige Netzwerke werden direkte Umtauschmöglichkeiten zwischen USSD und den wichtigsten USD-Stablecoins angeboten. Zukünftig können qualifizierte Nutzer USSD direkt in USD einlösen (vorbehaltlich der KYC- / AML- Prüfung und der Genehmigung durch den Emittenten).

Marktdynamik

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts beträgt die Marktkapitalisierung von USSD 550.785 US-Dollar. Das Handelsvolumen hat aktuell lediglich 2.126 US-Dollar erreicht.

Bild

Quelle: CoinGecko.

Es befinden sich 550.653 Münzen im Umlauf.

Die Marktkapitalisierung des gesamten Stablecoin-Sektors wird auf 314 Milliarden US-Dollar geschätzt. Der Anteil von USDT beträgt 58,6 %.

Die Liquidität kehrt zurück

Der CryptoQuant-Analyst CryptoMe wies auf die gestiegene Liquidität von Stablecoins hin. Im Dezember hatte die US-Notenbank (Fed) ihr QT-Programm zurückgefahren und stattdessen Staatsanleihen gekauft. Diese Entscheidung wirkte sich positiv auf den Stablecoin-Markt aus.

In den vergangenen dreieinhalb Monaten hat die US-Notenbank (Fed) ihre Bilanz gemäß ihren vorherigen Ankündigungen ausgebaut. Seitdem ist die kombinierte Marktkapitalisierung der Stablecoins USDT und USDC seit Mitte Februar wieder gestiegen und hat damit den Rückgang vom Dezember wettgemacht.

Emittenten geben neue Coins üblicherweise bedarfsorientiert aus, daher dient ein Anstieg des Marktangebots oft als indirekter Indikator für Kapitalzuflüsse. Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit: Ein Unternehmen kann Stablecoins „drucken“, sie aber nicht in Umlauf bringen, sondern in seiner eigenen Reserve belassen.

Um den tatsächlichen Mittelzufluss zu ermitteln, analysierte CryptoMe Börsendaten:

  • Die Kennzahl Exchange Netflow zeigt, dass der allgemeine Trend weiterhin abwärts gerichtet ist, aber in den letzten Wochen hat der Zufluss zugenommen;
  • Die Stablecoin-Reserven auf Handelsplattformen (Exchange Reserve) gehen zwar auch zurück, aber es gab auch einen leichten Anstieg.

„Die Fed erhöht die Dollar-Geldmenge, und auch die Liquidität von Stablecoins nimmt zu. Einige dieser Gelder fließen tatsächlich in den Markt. Allerdings ist der Zufluss noch gering, sodass kurzfristig Preisschwankungen und Rücksetzer möglich sind. Doch selbst angesichts der aktuellen Schwäche sind die Signale für langfristig orientierte Anleger ermutigend“, so das Fazit des Experten.

Zur Erinnerung: Anfang März schnellten die Nettozuflüsse in Stablecoins um 414,5 % in die Höhe und erreichten innerhalb einer Woche 1,7 Milliarden US-Dollar.

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