Aave-Nutzer verloren aufgrund eines Oracle-Fehlers rund 26 Millionen Dollar.

Пользователи Aave потеряли около $26 млн из-за ошибки оракула

Das Krypto-Kreditprotokoll Aave verzeichnete einen Oracle-Ausfall, der zur Zwangsliquidation von wstETH-Token-Positionen im Wert von fast 26 Millionen US-Dollar führte, wie das Team der Plattform mitteilte. Der Fehler trat im CAPO-Mechanismus (Correlated Asset Price Oracle) auf, einem Schutz-Orakel, das starke Preisschwankungen begrenzen soll.

Aufgrund eines technischen Fehlers war der angezeigte maximale Wechselkurs für das Währungspaar wstETH/stETH niedriger als der tatsächliche Wert. Dadurch sank der vom Protokoll verwendete effektive Kurs um ca. 2,85 %. Dies führte zur automatischen Liquidation von Positionen im Wert von ca. 10.938 wstETH.

Insgesamt waren 34 Konten von dem Vorfall betroffen, wobei einige Nutzer Verluste erlitten. Einige Nutzer erzielten aufgrund des zu niedrigen Preises einen Gewinn von ca. 382 ETH, während Liquidatoren etwa 116 ETH an Boni und Gebühren verdienten.

Dem Protokoll gelang es, 141,5 ETH zurückzuerhalten. Weitere 13 ETH wurden durch Liquidationsgebühren eingenommen. Diese Gelder werden laut Aave zur teilweisen Entschädigung betroffener Nutzer verwendet. Die verbleibenden 345 ETH sollen aus der Projektkasse gedeckt werden.

„Grund dafür war eine vorübergehende Parameterabweichung aufgrund von Beschränkungen des Smart Contracts. Das Protokoll wurde nun wieder in seinen ursprünglichen Zustand versetzt: Der Oracle-Kurs hat wieder seinen tatsächlichen Wert, es sind keine Forderungsausfälle entstanden, und der Großteil der Liquidationsboni wurde zurückgezahlt und wird zur Entschädigung verwendet“, heißt es in der Erklärung der Plattform.

Anfang des Jahres kam es innerhalb des Aave-Ökosystems zu Streitigkeiten über die Plattformführung und die Umsatzverteilung. Vor diesem Hintergrund kündigten zwei wichtige Projektpartner an, das Unternehmen innerhalb weniger Monate zu verlassen.

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