
- Zu den Investoren gehörten Alibaba und Spark Venture, wobei bestehende Geldgeber weitere Beiträge leisteten.
- Zu den Funktionen gehören unter anderem hybride Zahlungen, tokenisierte Vermögenswerte und grenzüberschreitende Abrechnungen.
- MetaComp verarbeitete im Jahr 2025 Zahlungen und OTC-Transaktionen im Wert von über 10 Milliarden US-Dollar.
Das in Singapur ansässige Fintech-Unternehmen MetaComp schloss am 13. März eine Pre-A+-Finanzierungsrunde ab und erhöhte damit sein Gesamtfinanzierungsvolumen in der Pre-A-Phase innerhalb von nur drei Monaten auf 35 Millionen US-Dollar. Zu den Investoren zählten Alibaba, Spark Venture und weitere sowie bestehende Geldgeber, die zusätzliche Mittel beisteuerten. 100Summit Partners übernahm exklusiv die Finanzberatung.
MetaComp-Co-CEO Ting Pei Ling sagte zur Finanzierung: „MetaComp basiert auf einer einzigen Überzeugung: Die Zukunft des grenzüberschreitenden Finanzwesens ist weder rein traditionell noch rein digital – sie ist eine integrierte Web2.5-Architektur, in der Fiat- und Stablecoin-Netzwerke nahtlos zusammenarbeiten. Diese Finanzierung beschleunigt das StableX-Netzwerk in Asien, dem Nahen Osten, Afrika und Lateinamerika, wo die Nachfrage nach konformer, grenzüberschreitender Echtzeitabwicklung am schnellsten wächst.“
MetaComp bezeichnet sich selbst als Anbieter von Finanzinfrastruktur für Web 2.5 und vereint traditionelle Finanzdienstleistungen mit Kryptowährungen – alles unter Einhaltung regulatorischer Vorgaben. Die Plattform integriert Fiat-Zahlungen, Stablecoins und tokenisierte Anlageprodukte in ein einziges System.
Zu den wichtigsten Funktionen zählen hybride Zahlungen, die den Transfer von Geldern zwischen Fiat- und Stablecoins ermöglichen. Weitere Funktionen umfassen tokenisierte Vermögenswerte für den Zugang zu Wertpapieren und realen Token sowie grenzüberschreitende Zahlungsabwicklungen für Institutionen und Unternehmen.
MetaComp wird von der Monetary Authority of Singapore (MAS) reguliert und ist als bedeutendes Zahlungsinstitut lizenziert, was es dem Unternehmen erlaubt, Zahlungen mit digitalen Token und grenzüberschreitende Überweisungen abzuwickeln.
Die frischen Mittel werden in erster Linie für den Ausbau des StableX-Netzwerks von MetaComp verwendet, einem institutionellen Rahmenwerk, das für den sofortigen Geldtransfer zwischen Fiat- und Stablecoin-Währungen entwickelt wurde.
Zu den Zielregionen für Wachstum zählen Asien, der Nahe Osten, Afrika und Lateinamerika. Die Mittel werden auch die Entwicklung eines KI-gestützten Systems auf Basis des Model Context Protocol (MCP) unterstützen, das für autonome (agentenbasierte) Zahlungen und Instrumente zur Vermögensbildung konzipiert ist.
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Das bemerkenswerte Wachstum von MetaComp
Für ein Start-up in diesem Bereich erzielt MetaComp bereits beeindruckende Ergebnisse. So verarbeitete die Plattform beispielsweise im Jahr 2025 Zahlungen und Barzahlungen im Wert von über 10 Milliarden US-Dollar.
Darüber hinaus unterstützt MetaComp über 13 Stablecoins und verwaltet Vermögenswerte von über 500 Millionen US-Dollar auf seiner Plattform. Das Unternehmen betreut weltweit über 1.000 institutionelle und akkreditierte Kunden. Zudem prognostizierte das Unternehmen für 2025 einen Jahresgewinn, was sicherlich dazu beitrug, Investoren für diese Finanzierungsrunde zu gewinnen.
Was ist Web 2.5?
Web2.5 beschreibt Plattformen, die traditionelle Fintech-Infrastruktur mit Web3-Blockchain-Technologien kombinieren.
Statt einer vollständigen Dezentralisierung konzentrieren sich Web2.5-Unternehmen auf regulierte Krypto-Dienstleistungen, Stablecoin-Zahlungen, tokenisierte reale Vermögenswerte und Finanzinstrumente für Unternehmen.
Dieses Modell gewinnt in der asiatischen Fintech-Szene rasant an Popularität, wo die Regulierungsbehörden kontrollierte, regulierte Kryptosysteme vollständig dezentralisierten Systemen vorziehen.
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