Der Mitbegründer von Darwin Labs wurde in Indien im Zusammenhang mit einem Kryptowährungsbetrug im Wert von 790 Millionen Dollar verhaftet.

В Индии арестован сооснователь Darwin Labs по делу криптосхемы на $790 млн

Das Central Bureau of Investigation (CBI) Indiens hat den Mitbegründer von Darwin Labs, Ayush Varshney, im Rahmen seiner Ermittlungen zum Kryptowährungsbetrug GainBitcoin festgenommen, der schätzungsweise Verluste in Höhe von rund 790 Millionen US-Dollar verursacht hat.

Laut CBI spielte Darwin Labs eine Schlüsselrolle bei der Schaffung der technologischen Infrastruktur, die im GainBitcoin-Projekt verwendet wurde.

Bei den betreffenden Unternehmen handelt es sich um den Mining-Pool GBMiners.com, den MCAP-Token, das Bitcoin-Zahlungsgateway, die Krypto-Wallet Coin Bank und die Website GainBitcoin, über die die Investoren mit der Plattform interagierten.

Das Betrugssystem selbst wurde laut Ermittlern von Variabletech Pte. Ltd. beworben. Anlegern wurden monatliche Renditen von etwa 10 % in Bitcoin für bis zu 18 Monate versprochen. Die Ermittler werfen den Organisatoren jedoch vor, die eingesammelten Gelder letztendlich veruntreut zu haben.

Nach Angaben des CBI könnten rund 8.000 Anleger in den Fall verwickelt sein, der Gesamtschaden wird auf rund 6.606 Crore INR (rund 790 Millionen US-Dollar) geschätzt.

Die GainBitcoin-Plattform entstand Mitte der 2010er-Jahre und positionierte sich als Cloud-Mining-Dienst. Nutzer wurden dazu animiert, Bitcoins zu kaufen und diese auf die Konten der Plattform einzuzahlen, um im Gegenzug eine feste Rendite zu erhalten.

Den Ermittlern zufolge funktionierte das Projekt im Wesentlichen nach dem Prinzip des Multi-Level-Marketings: Die Auszahlungen an die Teilnehmer hingen von der Gewinnung neuer Investoren ab. Als der Geldzufluss nachließ, soll die Plattform begonnen haben, Zahlungen von Bitcoin in den MCAP-Token umzuwandeln, der einen deutlich geringeren Wert hatte.

Die Ermittler identifizierten Amit Bhardwaj, einen bekannten Bitcoin-Befürworter in Indien, als mutmaßlichen Drahtzieher des Betrugs. Er starb 2022, während er auf Kaution frei war.

Die indische Strafverfolgungsbehörde (Enforcement Directorate, ED) führte zuvor Dutzende von Durchsuchungen in den Bundesstaaten Karnataka, Maharashtra und Delhi im Rahmen einer Untersuchung eines Kryptowährungsprojekts durch, das seit 2015 aktiv war.

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