Kasachischer Zoll beschlagnahmt 1 Million Dollar von Bergleuten

Kasachischer Bergbau0

Ein Gericht in der kasachischen Region Kostanay hat die Beschlagnahmung einer Charge von Mining-Servern im Wert von über 500 Millionen Tenge (über 1 Million US-Dollar) angeordnet. Die Geräte wurden laut der regionalen Staatsanwaltschaft illegal aus Kasachstan nach Russland exportiert.

Der Vorfall ereignete sich am Autokontrollpunkt Ayat in der Region Beimbet Maylin. Zollbeamte entdeckten eine Lieferung von Mining-Servern mit einem Gewicht von über acht Tonnen.

Laut Staatsanwaltschaft handelt es sich bei den Geräten um Spezialgüter, deren Ausfuhr genehmigungspflichtig ist. Das versendende Unternehmen verfügte nicht über die erforderlichen Dokumente.

Wegen des Verstoßes wurde ein Verwaltungsbericht erstellt. Das Gericht erster Instanz befand den Exporteur für schuldig und verhängte eine Geldstrafe von 98.300 Tenge. Die Beschlagnahme der Ausrüstung wurde nicht als zusätzliche Strafe angeordnet.

Die Staatsanwaltschaft legte gegen diese Entscheidung Berufung ein. Die Aufsichtsbehörde erklärte, dass gemäß Artikel 45 des Gesetzes über Ordnungswidrigkeiten und den Klarstellungen des Obersten Gerichtshofs die Gegenstände einer Ordnungswidrigkeit unentgeltlich in staatliches Eigentum übergehen können.

Nach Prüfung der Berufung gab das Landgericht den Forderungen der Staatsanwaltschaft statt und ordnete die Beschlagnahme der Mining-Server an. Die Entscheidung ist rechtskräftig, und die Geräte fallen an den Staat.

Zuvor hatten russische Sicherheits- und Energiebeamte zwei illegale Bergbaubetriebe im Dorf Tscherelisino in der Region Jaroslawl entdeckt. Laut Yarenergo, einer Tochtergesellschaft des Rosseti-Zentrums, wird der Schaden auf etwa 10,6 Millionen Rubel geschätzt.

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