Wie wird sich die morgige Zinsentscheidung der US-Notenbank auf Bitcoin auswirken? Ein chinesisches Analyseunternehmen liefert die Details!

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Das Kryptowährungsanalyseunternehmen GreeksLive hat die aktuellen Markterwartungen und deren potenzielle Auswirkungen auf Bitcoin im Vorfeld der morgigen Zinsentscheidung der US-Notenbank analysiert.

Laut der Analyse des Unternehmens gehen die Terminmärkte nahezu sicher davon aus, dass die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) die Zinssätze auf ihrer März-Sitzung nicht ändern wird. Basierend auf den aktuellen Kursen liegt die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinssätze unverändert im Bereich von 3,5 % bis 3,75 % bleiben, bei 99 %. Ein ähnliches Szenario zeichnet sich für die April-Sitzung ab, wo die Märkte eine Wahrscheinlichkeit von 97 % für eine Zinsänderung einpreisen.

Laut GreeksLive könnten die nächsten beiden Sitzungen der US-Notenbank (Fed) zu den wichtigsten Wendepunkten des Jahres für den Kryptowährungsmarkt zählen. Analysten weisen darauf hin, dass das globale makroökonomische Umfeld äußerst schwierig ist. Insbesondere der Krieg im Nahen Osten treibt die Energiepreise in die Höhe und erhöht so den Inflationsdruck (PCE). Aufgrund dieser Ereignisse ist der Optimismus hinsichtlich Zinssenkungen zu Jahresbeginn allmählich der Erwartung hoher Zinsen über einen längeren Zeitraum gewichen.

Zu den Terminen, die der Markt genau beobachtet, gehören der 18. März und der 29. April. Bei der Sitzung am 18. März wird besonderes Augenmerk auf den sogenannten „Dot Plot“ der Fed gelegt, der Prognosen für die künftigen Zinssätze enthält. Analysen zufolge besteht die Möglichkeit, dass diese Prognosen bis 2026 keine Zinssenkungen vorsehen. Die Sitzung am 29. April ist von besonderer Bedeutung; sie ist die letzte entscheidende Sitzung vor dem Ende der Amtszeit von Fed-Chef Jerome Powell. Es wird angenommen, dass Powells Aussagen bei dieser Sitzung maßgeblich für die Liquiditätslage im zweiten Halbjahr sein könnten.

Der Bitcoin-Kurs konsolidiert sich um die 74.000 US-Dollar, die Marktstimmung befindet sich Berichten zufolge im neutralen Bereich. GreeksLive prognostiziert, dass starke Signale der US-Notenbank, insbesondere eine Senkung der Erwartungen für eine Zinssenkung im Jahr 2026, zu einer Verknappung der Liquidität und einem Rückgang des Bitcoin-Kurses bis zur Unterstützung bei 68.000 US-Dollar führen könnten. Umgekehrt könnten unerwartete Schritte hin zu einer lockeren Geldpolitik (wie etwa Powells Aussagen, die Inflation sei unter Kontrolle oder der Fokus liege auf dem Arbeitsmarkt) den Bitcoin-Kurs aufgrund der gestiegenen Liquiditätserwartungen in Richtung 80.000 US-Dollar treiben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Analyse ist Kevin Warsh, der als „X-Faktor“ bezeichnet wird. Die Unsicherheit bezüglich Warshs geldpolitischer Ausrichtung, der von US-Präsident Donald Trump für den Vorsitz der Federal Reserve nominiert wurde, gilt als zusätzlicher Risikofaktor an den Märkten. Laut GreeksLive könnten institutionelle Anleger, insbesondere im Vorfeld der April-Sitzung, aufgrund dieser Unsicherheit ihre Positionen reduzieren, was zu einer erhöhten Risikoaversion führen könnte. Dies könnte insbesondere auf dem Altcoin-Markt starke Volatilität auslösen.

Es gibt auch Warnungen, dass ein Anstieg des Dollar-Index (DXY) über 106 kurzfristig Druck auf Krypto-Assets ausüben könnte.

Langfristig ist festzustellen, dass das Bitcoin-Angebot nach der Halbierung weiter abnimmt, und diese Situation könnte sich weiterhin positiv auf den Preis auswirken.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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