In der Region Krasnojarsk wurde ein Ingenieur beschuldigt, auf Kosten eines Unternehmens Bergbau betrieben zu haben.

В Красноярском крае инженера обвинили в майнинге за счет предприятия

In der Region Krasnojarsk nutzte ein Mitarbeiter der Firma Vodootvedenie fast zwei Jahre lang illegal Stromleitungen, um Kryptowährung zu schürfen, wodurch dem Unternehmen ein Schaden von mehr als einer Million Rubel entstand, wie die regionale Staatsanwaltschaft mitteilte.

Der Vorfall ereignete sich in der Stadt Kodinsk. Laut Ermittlern war das System seit Anfang 2024 in Betrieb. Ein Ingenieur des Unternehmens hatte Zugang zur Infrastruktur, installierte Bergbauausrüstung in einem Technikraum und schloss diese an das interne Stromnetz an.

Die Aktivitäten blieben fast zwei Jahre lang unentdeckt. Die Anlagen erregten keinen Verdacht, und der Anstieg des Energieverbrauchs blieb angesichts der Gesamtauslastung des Werks unbemerkt.

„Der Ingenieur, der im Verborgenen agierte, verbrauchte die Energie des Werks. Weder die Internetverbindung noch das Summen der Stromnetze gaben der Betriebsleitung Anlass zur Sorge, und die Stromrechnungen stiegen unbemerkt an. Im Zuge einer Betriebsuntersuchung bemerkten die Strafverfolgungsbehörden jedoch Unregelmäßigkeiten im Energieverbrauch und deckten den Betrug auf“, berichtete die Staatsanwaltschaft.

Dem Unternehmen entstand dadurch ein Schaden in Höhe von rund 1,2 Millionen Rubel. Die Behörde betonte, dass diese Mittel für die städtische Infrastruktur hätten verwendet werden können. Ein Strafverfahren wurde gemäß Artikel 158 Absatz 4 des russischen Strafgesetzbuches („Diebstahl in besonders großem Umfang“) eingeleitet.

Zuvor hatten Vertreter der Zweigstelle des Rosseti-Zentrums, Yarenergo, berichtet, dass im Dorf Cherelisino in der Region Jaroslawl zwei illegale Bergbaubetriebe entdeckt worden seien.

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