
Bitcoin geriet in den letzten Tagen erneut unter Verkaufsdruck, zeigte sich aber weiterhin sehr widerstandsfähig. Der anfängliche Kapitalabfluss aus Spot-ETFs ist zwar etwas beunruhigend, bisher sind jedoch keine gravierenden Entwicklungen zu beobachten.
- Der erste Turing-Preis in der Quanteninformationswissenschaft wurde verliehen.
- Das Ethereum-Netzwerk verkleinert seine Layer-2-Lösungen.
- Crypto.com und Algorand starten eine Entlassungswelle.
- Galaxy Digital: Die Quantenbedrohung für Bitcoin ist übertrieben.
Der erste Turing-Preis in der Quanteninformationswissenschaft wurde verliehen.
Der Turing-Preis 2025 wurde Gilles Brassard und Charles Bennett für ihre Beiträge zur Entwicklung der Quanteninformationswissenschaft verliehen. Ihre Arbeit legte den Grundstein für dieses Forschungsgebiet, das Quanteneffekte zur Datenverarbeitung und -übertragung nutzt, und beeinflusste moderne Methoden der sicheren Kommunikation und Datenverarbeitung. Die Wissenschaftler gelten als Schlüsselfiguren in der Entwicklung dieses Gebiets. Der Preis ist mit einer Million US-Dollar dotiert und wird zwischen den Preisträgern aufgeteilt.
Das Ethereum-Netzwerk verkleinert seine Layer-2-Lösungen.
Seit Juni 2025 ist die Anzahl der Layer-2-Projekte im Ethereum-Ökosystem mit einem TVS über 100.000 US-Dollar von 108 auf 100 gesunken. In diesem Zeitraum stellten 21 Projekte ihren Betrieb ein, darunter Katana, Lasernet und Pentagon Chain. Analysten führen diesen Trend auf die Marktkonsolidierung und die Verdrängung älterer Protokolle zurück. Gleichzeitig ging die Gesamtzahl der Anwendungen von 639 auf 490 zurück. Die Aktivitäten im DApp-Segment verlagern sich hin zu größeren Anbietern.
Crypto.com und Algorand starten eine Entlassungswelle.
Die Algorand Foundation hat angesichts makroökonomischer Unsicherheit und eines Abschwungs am Kryptomarkt rund 25 % ihrer Belegschaft entlassen. Weniger als 200 Mitarbeiter sind noch im Unternehmen, die langfristige Strategie bleibt jedoch unverändert. Der Fokus liegt weiterhin auf finanzieller Inklusion und der Entwicklung des Krypto-Ökosystems. Die Reserven der Stiftung werden auf rund 38 Millionen US-Dollar und 1,1 Millionen ALGO geschätzt. Gleichzeitig entließ die Kryptobörse Crypto.com rund 12 % ihrer Belegschaft und begründete dies mit der Umstellung auf KI und einer Überprüfung der wichtigsten Prioritäten.
Galaxy Digital: Die Quantenbedrohung für Bitcoin ist übertrieben.
Alex Thorne, Forschungsleiter bei Galaxy Digital, hält die Risiken eines Bitcoin-Hacks durch Quantencomputer derzeit für übertrieben. Er räumt zwar die potenzielle Bedrohung ein, betont aber, dass sie nicht als unvermeidlich gelten könne. Project Eleven schätzt, dass etwa 7 Millionen Bitcoins gefährdet sein könnten, vor allem weil öffentliche Schlüssel durch die Wiederverwendung von Adressen oder die Speicherung in alten Wallets kompromittiert werden könnten.
