Ein australischer Pensionsfonds plant, Anlegern Zugang zu Kryptowährungen zu ermöglichen.

Австралийский пенсионный фонд собирается дать вкладчикам доступ к криптовалютам

Einer der größten australischen Pensionsfonds, Hostplus mit einem Vermögen von rund 105 Milliarden Dollar, erwägt laut Bloomberg, seinen Teilnehmern Zugang zu Kryptowährungsinvestitionen zu ermöglichen.

Der Fonds prüft die Integration von Krypto-Assets in den Choiceplus-Service, der es Nutzern ermöglicht, einen Teil ihrer Altersvorsorge selbst zu verwalten. Derzeit machen solche Konten etwa 1 % des Gesamtvermögens aus.

Hostplus plant nicht, sich auf Bitcoin zu beschränken. Den Teilnehmern könnten auch andere Kryptowährungen sowie tokenisierte Vermögenswerte, einschließlich Musikrechte, angeboten werden, sagte Sam Sicilia, Chief Investment Officer des Fonds.

Laut seinen Angaben wird die Initiative durch das wachsende Kundeninteresse an digitalen Vermögenswerten angetrieben. Der Zugang zu Kryptowährungen könnte bereits im nächsten Geschäftsjahr möglich sein, die Einführung hängt jedoch von der behördlichen Genehmigung und dem Abschluss der Produktentwicklung ab. Sicilia merkte an, dass der Anlegerschutz und die Produktstruktur noch in der Entwicklung seien.

Hostplus betreut rund 2 Millionen Menschen, deren Durchschnittsalter zwischen 35 und 39 Jahren liegt.

Im Jahr 2024 erwarb AMP über Bitcoin-Futures ein indirektes Engagement in Kryptowährungen. Australische Pensionsfonds halten bisher keine direkten Investitionen in digitale Vermögenswerte.

In Australien fehlt es noch immer an einer umfassenden Regulierung des Kryptomarktes: Der entsprechende Gesetzentwurf wurde bisher lediglich vom Wirtschaftsausschuss des Senats zur Annahme empfohlen.

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